Kirche und Rundfunk

Wie die Evangelische Kirche in Württemberg mit der »Rundfunkmafia« SWR kollaboriert.

Vorbemerkung

Der Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July der Evangelischen Landeskirche in Württemberg verkündet auf seiner Web-Seite mit großer Geste (Stand 2.10.2018):

»Landesbischof July will eine Kirche, die nah bei den Menschen ist, und ist davon überzeugt: ›Wenn unser Wir-Gefühl weiter gestärkt wird, dann wollen Menschen auch zu dieser Kirche gehören.‹ In diesem Sinne sieht er auch seine Rolle als Bischof. Dieses Amt lebe von einer intensiven Kommunikation. ›Vom Hinhören, vom Antworten, vom miteinander Sprechen.‹«

Dr. h. c. Frank Otfried July heuchelt angesichts der von der EKD veröffentlichten und schwindenden Mitgliedszahlen seiner Kirche auf seiner Web-Seite am 20.7.2018 weiter:

»Ich bin dankbar für jede und jeden, die unserer Kirche die Treue hält – ich ermutige alle, die ein Fragezeichen an die Kirche und ihre Arbeit machen, mit uns im Gespräch zu bleiben.«

Nun erdreistet sich jemand zum Thema »Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk« bei den klerikalen Würdenträgern seiner Kirche anzuklopfen, »ein Fragezeichen an die Kirche« zu machen und die Konversation zu suchen, bei der Rundfunkbeauftragten der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Pfarrerin Dr. Lucie Panzer und den Rundfunkräten der beiden Evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele.

Die umstrittene Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beruht auf einer Art Schutzgeld aufs Wohnen. Deswegen »Rundfunkmafia«. Die Kirchen profitieren direkt davon, indem sie gemäß dem »Drittsenderecht« Sendezeiten für i. d. R. oberflächliche und politisch korrekte Moralpredigten nutzen dürfen. Zusätzlich bekommen die Kirchenleute für ihren dortigen Dienst »Aufwandsentschädigungen« – vom Schutzgeld für die Rundfunkmafia, also von dem Geld, das anderen unter Gewaltandrohung und -anwendung abgeknöpft wurde.

Die Rundfunkräte, welche des genannten Bischofs Kirche der »Rundfunkmafia« SWR gegenüber vertreten, und seines Hochwürdens Pressesprecher bekommen nach über einem Jahr auf eine sachliche Anfrage hin keine vernünftige bzw. überhaupt keine Antwort heraus.

Nah bei den Menschen? Im Gespräch bleiben?

Nett gelogen.

Diese Web-Seite dokumentiert den Kommunikationsversuch eines einfachen Kirchenmitglieds der Evangelischen Kirche in Württemberg mit den zuständigen hohen Amtsinhabern – und deren bemerkenswertes Schweigen.

Das Bild »Kirche und Rundfunkmafia« kann leider nicht dargestellt werden. Vielleicht fehlt das Bild im Verzeichnis dieser Web-Seite.

Pfarrerin Dr. Lucie Panzer beim politisch korrekten (Moral-) Predigen.

Es ist an der Zeit, daß öffentlich wird, wie lauwarme Geistliche mit ihren lauwarmen Worten in einer lauwarmen Kirche am Unrecht der »Rundfunkmafia« mitverantwortlich und mitschuldig sind.

Diese Web-Seite ist in Bearbeitung.

Übersicht

Di., 28.11.2017 Anfrage über die Finanzierung kirchlicher SWR-Sendungen bei Pfarrerin Dr. Lucie Panzer
Mi., 13.12.2017 Gesprächsnotiz – Pfarrerin Dr. Lucie Panzer zur Finanzierung kirchlicher Sendungen
Mi., 20.12.2017 Kirche unterstützt Unrecht der »Rundfunkmafia« – Schreiben an Pfarrerin Dr. Lucie Panzer
Di., 20.3.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche Hinrichs und Schächtele
Di., 10.4.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche – nachgehakt (1)
Fr., 13.4.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche – nachgehakt (2)
Mi., 2.5.2018 (Keine) Antwort von Oberkirchenrätin Hinrichs auf Anfrage »Kirche und Rundfunkbeitrag«
Di., 8.5.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche – nachgehakt (3)
Mi., 16.5.2018 Frage nach Ansprechpartner für eine Beschwerde über die Rundfunkräte
Do., 17.5.2018 Frage nach Kontaktmöglichkeiten zum Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July
Di., 22.5.2018 Beschwerde über die Rundfunkräte an Pressesprecher Oliver Hoesch
Sa., 8.12.2018 Beschwerde über die Rundfunkräte an Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July
Fr., 14.12.2018 Telefongespräche mit Pressestelle und Bischofsbüro – Klärungsversuch der Zuständigkeit (1)
Mo., 17.12.2018 Telefongespräche mit der Frage nach dem Verbleib der E-Mail vom 8.5.2018 (1)
Mi., 19.12.2018 Telefongespräche mit Pressestelle und Bischofsbüro – Klärungsversuch der Zuständigkeit (2)
Do., 20.12.2018 Telefongespräch mit Rundfunkrat Prälat Schächtele, Verbleib der E-Mail vom 8.5.2018 (2)
Di., 19.2.2019 Beschwerde über die Rundfunkräte an Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July (2)
Mi., 20.2.2019 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche – nachgehakt (4)
Fr., 22.2.2019 Telefongespräch mit Bischofsbüro – Klärungsversuch der Zuständigkeit (3)
Mi., 20.3.2019 Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – die Arroganz der Kirche, das Jubiläum
Mo., 25.3.2019 Telefongespräch mit Bischofsbüro – Klärungsversuch der Zuständigkeit (4)
Mo., 1.4.2019 Telefongespräch mit Bischofsbüro – Klärungsversuch der Zuständigkeit (5)
Mi., 3.4.2019 Antwort von und Telefongespräch mit Kirchenrat Dan Peter

Vorgänge

Bemerkung:

Kirchenrat Dan Peter antwortete auf die »Jubiläums-E-Mail« vom 20.3.2019. Der Text dieser »Jubiläums-E-Mail« war an der Antwort angehängt und wird hier der Übersicht halber weggelassen.

Datum:

3. April 2019, 14:28 Uhr

Von:

Kirchenrat Dan Peter Dan.Peter@ELk-Wue.de

Kopie:

Kirchenrat Georg Eberhardt Georg.Eberhardt@ELk-Wue.de
Oliver Hoesch Oliver.Hoesch@ELk-Wue.de

WG: Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – die Arroganz der Kirche, das Jubiläum

Sehr geehrter Herr Speidel,

Ihre Anfrage wurde vom Büro des Landesbischofs an mich zur Beantwortung weitergeleitet. Es tut uns leid, wenn Sie bisher keinen Zwischenbescheid erhalten haben. Ihre vorausgehende Anfrage wurde zuständigkeitshalber an die Rundfunkräte des SWR weitergereicht. Letztlich sind diese aber ebenso wenig für die Erhebung des Rundfunkbeitrags zuständig oder verantwortlich, sondern können höchstens Ihr Anliegen in ein Begleitgremium des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks einbringen, wenn sie es denn teilen.

Da Sie sich in dieser Sache kundig gemacht haben, bedarf es eigentlich keiner Erklärung, womit die Beitragspflicht begründet wird und worin sie besteht. Trotzdem führen wir gerne an: Die Beitragspflicht ergibt sich aus dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, der durch Zustimmungsgesetze aller 16 Landesparlamente zu anwendbarem Recht im jeweiligen Bundesland erklärt wurde. Die Ministerpräsidentenkonferenz bestimmt die Höhe der Beiträge. Eine Änderung des Rundfunkbeitrags bedarf der Zustimmung aller Landesparlamente.

Eine Ablehnung des Rundfunkbeitrags aus Gewissensgründen sehen wir in keiner Weise als gegeben. Nichtsdestotrotz begleiten die von uns mandatierten Rundfunkräte und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Medienbereich die Entwicklung des SWR und seiner Programme wie es ihrer Aufgabe entspricht konstruktiv kritisch.

Herzlichen Gruß und Gottes Segen
Ihr
Dan Peter


Uhrzeit:

18:42 bis 19:15 Uhr

Telefonanruf bei:

Kirchenrat Dan Peter auf Mobilfunknummer angerufen

Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – die Arroganz der Kirche, das Jubiläum

Herr Peter erläuterte sinngemäß, daß der öffentlich-rechtliche Rundfunk die größte Kanzel der Kirche wäre oder die Kanzel mit der größten Reichweite der Kirche darstelle.

Die Kirche steht zum Rundfunkbeitrag.

Herr Peter ist der Meinung, daß er diese Aussage in seiner E-Mail-Antwort klar zum Ausdruck gebracht hat.

Der wichtigste Meinungsunterschied:

Herr Peter ist der Überzeugung, daß die Kirche sich zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht äußern, auf dergleichen Fragen nicht antworten, strenggenommen nicht mal reagieren würde, weil diese Finanzierung weder Sache noch Thema der Kirche sei.

Vom Bischof wird es dazu keine Antwort geben.

Dagegen ist der Autor der Ansicht, daß die Kirche selbstverständlich eine Meinung zur Art der Finanzierung einer Infrastruktur haben muß, über die sie ihre Verkündigung verbreitet (»Kanzel«). Zusätzlich sind die Rundfunkräte der Kirche Teil eines Gremiums des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dafür bekommen sie Geld. Auch die Prediger bekommen Geld für ihre Auftritte. Das ist nicht viel, aber sie bekommen es. Woher dieses Geld kommt, hat sie sehr wohl zu interessieren.

Herr Peter wandte ein, daß der Rundfunkrat nur fürs Programm zuständig sei.

Allerdings werden auf der Seite des SWR (Stand 4.4.2019) weitere Zuständigkeiten mit direkter Einflußnahme an Schlüsselpositionen des SWR aufgeführt.

Außerdem ist Herr Peter als Vertreter seiner Landeskirche Mitglied des Medienrates der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, eine der Landesmedienanstalten, welche am Tropf des Rundfunkbeitrags hängen und Teil des Systems sind.

Mitgehangen, mitgefangen.

Herr Peter ist der Ansicht, daß der öffentlich-rechtliche Rundfunk politisch unabhängig sei.

Redaktionen haben immer eine politische Ausrichtung. Eine Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Rheinland-Pfalz ist qua Amtes Vorsitzende des Verwaltungsrats des ZDF. Sie hat direkten Einblick ins Geschehen. Mit Karola Wille als Intendantin steht dem MDR eine linientreue ehemalige SED-Funktionärin vor. Das klingt sicherlich nicht nach politischer Unabhängigkeit.

Herr Peter äußerte sich verärgert darüber, daß der Autor behauptet habe, Oberkirchenrätin Hinrichs habe nicht geantwortet.

Zum einen hat Oberkirchenrätin Hinrichs auch auf ein freundliches Nachhaken die gestellten Fragen nicht beantwortet. Zum andern hatte Herr Peter Zugang zu allen Informationen:

  • In der E-Mail vom 22.5.2018 an Pressesprecher Oliver Hoesch und Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July wurde die Web-Adresse dieser Seite angegeben.
  • Der Sekretärin des Landesbischofs wurde im Telefongespräch am 14.12.2018 nochmals die Adresse dieser Web-Seite ins Telefon diktiert.
  • In der »Jubiläums-E-Mail« vom 20.3.2019 steht drin, daß die Web-Seite dem Bischofsbüro bekannt ist.
  • Kirchenrat Georg Eberhardt wurde im Telefongespräch am 1.4.2019 die Adresse dieser Web-Seite nochmals durchgegeben, was er aber nur widerwillig entgegennahm.
  • Herr Peter gab selber zu, daß er »vor einigen Wochen« diese Web-Seite aufgerufen hatte.

Herr Peter deutete an, daß er E-Mail-Kontakt mit dem Rundfunkrat und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele hatte und dieser ihm rückmeldete, daß der Autor mit der Antwort von Rundfunkrätin und Oberkirchenrätin Karen Hinrichs wohl einfach als Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht zufrieden wäre.

Der Autor teilte mit, daß auf die ausführlich und sachlich formulierte Nachfrage vom 8.5.2018 nie eine Antwort erfolgte, obwohl Prälat Schächtele im Telefongespräch am 20.12.2018 eine solche zugesagt hatte.

Bemerkung:

Das war befremdlich: Zum einen wußte Kirchenrat Dan Peter seit kurz vor letztem Weihnachten Bescheid, zum anderen sind sich er und der Autor aus Jugendtagen bekannt. Ganz zu Anfang entfleuchte Kirchenrat Peter die Bemerkung: »Ach Du bist das.«

Und das ist bemerkenswert: Der Herr Bischof wird nicht antworten.

Ein einfaches Kirchenmitglied muß wissen, was es fragen und auf was es eine Antwort erwarten kann?

Kirche und Rundfunkmafia – dazu darf nichts gefragt werden?

Obwohl die Kirche nicht nur belanglose ferne Berührungspunkte mit der Rundfunkmafia hat, sondern direkt mittendrin herumrührt und diese gemäß ihren rechtlichen Möglichkeiten vollumfänglich nutzt?

Nach dieser Überzeugung dürfte jedem Käufer einer Hehlerware egal sein, woher die Ware kommt.

Oder: Das wäre gerade so, wie wenn Taxis umsonst genutzt werden dürfen, aber die Fahrzeuge mit Straßenüberfällen finanziert werden – und die Benutzer das nicht zu interessieren braucht.

Die »Rundfunkmafia« als größte Kanzel der Kirche zu bezeichnen, ist eine Überbewertung. Zwar geben einige Prediger ihre Botschaft mit Inhalt, Leidenschaft, Witz und Phantasie weiter. Das aber wird überdeckt von der Masse an hirnlosen und lauwarmen Moralschwätzern.

Und gemessen an dem, was der Autor hier erleben darf, wirken die Prediger bei der Rundfunkmafia generell unglaubwürdig.

Zurück zur Übersicht

Uhrzeit:

11:30 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, Kirchenrat Georg Eberhardt, Leiter des Bischofsbüros, Persönlicher Referent des Landesbischofs 0711/2149-325

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (5a)

Die Sekretärin nahm das Telefonat an und meinte, daß Herr Eberhardt gerade telefoniere. Der Autor möge es um 11:50 Uhr nochmals versuchen.


Uhrzeit:

11:50 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, Kirchenrat Georg Eberhardt, Leiter des Bischofsbüros, Persönlicher Referent des Landesbischofs 0711/2149-325

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (5b)

Das Telefon war belegt.


Uhrzeit:

11:55 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, Kirchenrat Georg Eberhardt, Leiter des Bischofsbüros, Persönlicher Referent des Landesbischofs 0711/2149-325

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (5c)

Die Sekretärin nahm das Telefonat an und bot an, daß Herr Eberhardt zurückrufen könnte.


Uhrzeit:

12:13 bis 12:25 Uhr

Telefonanruf von:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, Kirchenrat Georg Eberhardt, Leiter des Bischofsbüros, Persönlicher Referent des Landesbischofs 0711/2149-325

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (5d)

Kirchenrat Georg Eberhardt rief wie angeboten zurück.

Herr Eberhardt ging gleich zu Anfang auf den Punkt des Gewissenskonflikts ein.

Persönlich und, wie er betonte, als Theologe ist Herr Eberhardt der Meinung, die Verweigerung des Rundfunkbeitrags aus Gewissensgründen wäre gerade so, als ob man aus Gewissensgründen rote Ampeln ignorieren würde. Beim Rundfunkbeitrag gehe es um Ordnungen des täglichen Lebens. Darauf folgte im Diskussionsverlauf ein kurzer Exkurs zu Wehrpflicht und Abtreibung. Nach Ansicht des Herrn Eberhardt wären das Dinge, bei denen es um Leben oder Tod ginge.

Der Autor wies Herrn Eberhardt darauf hin, daß es beim Rundfunkbeitrag um mehr als die Einhaltung von Regeln im Range einer Straßenverkehrsordnung geht. Herrn Eberhardt wurde geraten, sich mit dem Thema tiefer auseinanderzusetzen.

Aber dem Autor ging es weniger um das Thema an sich, sondern um den Umgang der Kirchenleitung mit einem Kirchenmitglied und wie die Kirche offiziell zu diesem Thema »Rundfunk« steht.

Der Autor wollte wissen, ob Herr Eberhardt diese Web-Seite gelesen hat.

Nein, hat er nicht.

Vermutlich, im Verlauf des Gesprächs, zitierte er das mit dem Gewissenskonflikt aus der E-Mail vom 20.3.2019.

Herr Eberhardt ist der Ansicht, daß von außen betrachtet, der Aufbau der Kirche schwierig zu verstehen sei.

Ja, an wen soll sich der Autor nun wenden?

Herr Eberhardt meinte, der Autor solle sich an den Vorsitzenden des Rundfunkrats halten, wenn die Rundfunkräte keine Antwort geben.

Der Autor erwähnte – zwischenzeitlich stark verärgert – den Vorgang, wie er vom Bischofsbüro zur Pressestelle verwiesen wurde und das Verhalten des Pressesprechers Oliver Hoesch.

Herr Eberhardt wollte sich das nicht bis zu Ende anhören, da rutschte dem Autor die Bemerkung heraus, daß bei einer persönlichen Begegnung mit Herrn Hoesch er ihm diese Angelegenheit um die Ohren hauen würde.

Herr Eberhardt faßte diese Bemerkung als Androhung körperlicher Gewalt auf.

Auf den Hinweis, daß dies alles veröffentlich würde, reagierte Herr Eberhardt gleichgültig.

Herr Eberhardt wollte das Gespräch beenden. Mit Herablassung in der Stimme bemerkte er, der Autor solle sich mit seiner Wut auf seiner Web-Seite austoben.

Ist die Kirche tatsächlich so arrogant?

Herr Eberhardt bezog diese Frage auf sich, und war der Ansicht, der Autor habe ihn als arrogant bezeichnet.

Herr Eberhardt sagte trotzdem zu, daß er sich bei den »Kollegen« nach dieser Angelegenheit erkundigen möchte.

Herrn Eberhard wurde die Adresse dieser Web-Seite mitgeteilt, weil diese den bisherigen Vorgang dokumentiert. Er faßte das als Drohung der Veröffentlichung auf und wußte nicht, was er mit dieser Information der Web-Adresse anfangen sollte.

Der Autor mußte Herrn Eberhardt haarklein auseinandersetzen, daß der bisherige Vorgang auf dieser Web-Seite dokumentiert ist. Damit könnte Herr Eberhardt sich umfänglich erkundigen, was bisher gelaufen ist.

Der Autor wollte wissen, wann er sich wieder melden könnte. Anstatt daß Herr Eberhardt mitteilte, er wünsche kein weiteres Gespräch – so schien es – , wand er sich herum, ja irgendwie und irgendwann würde er »so Gott will« nächste Woche erreichbar sein. Der Autor bot an, einen festen Termin auszumachen, aber Herr Eberhardt behauptete, er habe seinen Kalender gerade nicht greifbar und verabschiedete sich.

Bemerkung:

Kirchenrat Georg Eberhardt hinterläßt den Eindruck, daß er weder zuhören noch verstehen will. Er fragte nicht zurück. So wie er gleich zu Anfang in das Thema »Gewissenskonflikt« eingestiegen ist, wollte er nur seine »Predigt« loswerden. Was wirklich interessiert, war ihm offensichtlich egal.

Das scheint für diese Kirchenleitung unter Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July charakteristisch zu sein.

Durch sein Auftreten machte der »Persönliche Referent des Landesbischofs« Kirchenrat Georg Eberhardt deutlich, daß der Kirchenleitung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg die Anliegen ihrer Kirchenmitglieder vollkommen gleichgültig sind.

Immerhin, Kirchenrat Eberhardt hatte das Anliegen an Kirchenrat Dan Peter weitergegeben, welcher zwei Tage später darauf antwortete.

Zurück zur Übersicht

Uhrzeit:

11:20 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, Kirchenrat Georg Eberhardt, Leiter des Bischofsbüros, Persönlicher Referent des Landesbischofs 0711/2149-325

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (4a)

Am Telefon ertönte die Ansage, daß zur Zeit niemand erreichbar sei und zu einem späteren Zeitpunkt wieder angerufen werden solle.


Uhrzeit:

11:25 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July 0711/2149-324

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (4b)

Die Sekretärin meinte, daß Kirchenrat Georg Eberhardt diese Woche außer Haus sei.

Stand heute, sei Herr Eberhardt voraussichtlich am Montag, 1.4.2019 um 11:30 Uhr anzutreffen.

Zurück zur Übersicht

Datum:

20. März 2019, 17:49 Uhr

An:

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof@ELk-Wue.de
Kirchenrat Georg Eberhardt Georg.Eberhardt@ELk-Wue.de
Stefanie Heimann Stefanie.Heimann@ELk-Wue.de
Mathilde Schneider Mathilde.Schneider@ELk-Wue.de
Oliver Hoesch Oliver.Hoesch@ELk-Wue.de
Fred-Benjamin Ast Fred-Benjamin.Ast@ELk-Wue.de
Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de
Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de
Synodaler Dieter Abrell Dieter.Abrell@Synode.ELkW.de
Synodaler Dr. Karl Hardecker Dr.Karl.Hardecker@Synode.ELkW.de
Synodale Brigitte Lösch Brigitte.Loesch@Synode.ELkW.de
Synodaler Peter Reif Peter.Reif@Synode.ELkW.de
Synodale Prisca Steeb Prisca.Steeb@Synode.ELkW.de
Synodale Franziska Stocker-Schwarz Franziska.Stocker-Schwarz@Synode.ELkW.de
Synodaler Tobi Wörner Tobi.Woerner@Synode.ELkW.de
Synodaler Ernst-Wilhelm Gohl Ernst-Wilhelm.Gohl@Synode.ELkW.de

Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – die Arroganz der Kirche, das Jubiläum

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf den Tag genau vor einem Jahr am 20. März 2018 wurde den Rundfunkräten der württembergischen Landeskirche eine Anfrage zum Standpunkt der Kirche zur umstrittenen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, was bei einer Ablehnung des Rundfunkbeitrags aus Gewissensgründen zu tun wäre und zu ein paar weiteren Details gestellt.

Bis heute, 20. März 2019, genau ein Jahr später, liegt trotz mehrfachem und intensivem Nachfragen keine fachlich versierte und gut begründete Antwort oder belastbare Aussage vor.

Stattdessen wird ein schnödes Kirchenschaf mit der Erfahrung beehrt, daß der Kirchenleitung das niedere Kirchenvolk letztlich egal ist. Möge dieses einfach das Maul halten und seine Kirchensteuer zahlen.

Was bisher geschah:

Rundfunkrätin und Oberkirchenrätin Karin Hinrichs

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs ist Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der badischen Landeskirche und steht damit für die Repräsentation derselben in besonderer Verantwortung.

Dieser Verantwortung kommt sie weder als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit noch als Rundfunkrätin nach. Stattdessen begegnet sie denjenigen, welche sie dem SWR gegenüber vertreten soll, mit einer seltsamen Art widerwärtiger Arroganz. Oder sie kann das Thema – gemessen an ihrer Antwort – vielleicht tatsächlich geistig nicht erfassen.

Sie reagiert zwar auf die Anfrage nach über einem Monat, aber ignoriert im wesentlichen deren Inhalt. Trotz Nachhakens per E-Mail und Telefon läßt sie durch ihre Sekretärin nur kalt ausrichten, daß sie sich nicht weiters dazu äußern möchte.

Rundfunkrat und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele überläßt Oberkirchenrätin Karen Hinrichs die Beantwortung der Anfrage und spielt U-Boot. Ihm ist wissenentlich egal, ob die Anfrage vernünftig beantwortet wird, den E-Mail-Verkehr bekam er zur Kenntnis. In einem Telefongespräch äußerte er sich zwar vernünftig, hatte aber zum Zeitpunkt des Telefonats wenig Zeit und ging anschließend wieder auf Tauchstation. Die zugesicherte Antwort blieb trotz Nachhakens bis dato aus.

Pressesprecher der württembergischen Landeskirche Oliver Hoesch

Als Pressesprecher der württembergischen Landeskirche repräsentiert Oliver Hoesch seine Kirche nach außen hin. Eine Anfrage mit einer Beschwerde über die beiden Rundfunkräte wird nicht beantwortet. Eine kurze Rückmeldung, daß für dergleichen nicht er, sondern das Bischofsbüro zuständig sei, ist für eine Pressestelle der württembergischen Landeskirche nicht drin. Das wird erst nach mühsamen Nachfragen durch seinen Redaktionsassistent Fred-Benjamin Ast trocken mitgeteilt.

Redaktionsassistent der Pressestelle der württembergischen Landeskirche Fred-Benjamin Ast

Der frischgebackene Redaktionsassistent Fred-Benjamin Ast weiß nichts von dem Vorgang, weil das vor seiner Zeit war. Zwar fragt er seinen Chef Oliver Hoesch und gibt wie vereinbart Rückmeldung. Aber auf eine weitere Frage, ob die oben erwähnte Beschwerde überhaupt in der Pressestelle angekommen ist, blieb eine Antwort aus und mußte explizit eingeholt werden – wobei die Frage trotzdem nicht beantwortet wurde.

Leiter des Referats Publizistik und Gemeinde Kirchenrat Dan Peter

Diesem wurde das Anliegen von der Sekretärin des Bischofsbüros weitergeleitet. Keine Antwort.

Sekretärinnen der jeweiligen Büros

Die Sekretärinnen der jeweiligen Büros sind zwar hilfsbereit aber hilflos.

Landesbischof der württembergischen Landeskirche Dr. h. c. Frank Otfried July

Der Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July – so scheint es – schwebt über dem ganzen wie ein netter Onkel, der nicht so richtig kapiert, was in seinem Saustall tatsächlich läuft. Er schwadroniert mit großen Worten »nah bei den Menschen« oder »im Gespräch bleiben«. Aber wenn es darauf ankommt, eine eindeutige Stellung zu beziehen und konkrete Fragen ebenso konkret zu beantworten, fachlich versiert und gut begründet Auskunft zu geben, oder einfach nur weiterhelfend Rückmeldung zu geben – was ist das für ein peinliches Auftreten, obwohl diese Persönlichkeiten zu ihrem ureigensten Fachgebiet befragt werden?

Der Vorgang ist öffentlich im Internet dokumentiert. Die Adresse der Web-Seite ist dem Bischofsbüro bekannt.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Uhrzeit:

15:15 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, Kirchenrat Georg Eberhardt, Leiter des Bischofsbüros, Persönlicher Referent des Landesbischofs 0711/2149-325

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (3a)

An das Telefon ging niemand ran, kein Anrufbeantworter, keine Weiterleitung.


Uhrzeit:

15:25 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July 0711/2149-324

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (3b)

Die Sekretärin erklärte, daß Kirchenrat Georg Eberhardt bis Mitte März auf Dienstreise sei.

Sie machte einen hilflosen Eindruck und meinte, vielleicht müsse die EKD angesprochen werden. Sie könne Kirchenrat Dan Peter nicht zwingen zu antworten.

Sie bestätigte, daß ihr die Web-Adresse dieser Web-Seite bekannt sei und die E-Mail ankam.

Der Autor gab der Sekretärin den Hinweis mit, daß der Gesamtvorgang sich bald jährt und sich vor diesem Hintergrund so langsam eine gewisse Ungeduld breit macht. Das möge sie bitte dem Herrn Bischof mitteilen. Vielleicht wäre das schlicht die Aufgabe des Bischofs, sich um eine Klärung dieser Angelegenheit zu kümmern. Schließlich wurde er persönlich angeschrieben.

Zurück zur Übersicht

Datum:

20. Februar 2019, 20:57 Uhr

An:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de

Re: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Dr. Schächtele,

wir hatten am 20.12.2018 telefoniert. Dabei sicherten Sie mir zu, daß die E-Mail vom 20.3.2018 bzw. 8.5.2018 noch beantwortet werden würde.

Zwei Monate nach unserem Telefongespräch erlaube ich mir die Frage, wie lange wird das bitte noch ungefähr dauern?

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Datum:

19. Februar 2019, 19:45 Uhr

An:

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof@ELk-Wue.de

Kopie:

Georg Eberhardt Georg.Eberhardt@ELk-Wue.de
Stefanie Heimann Stefanie.Heimann@ELk-Wue.de
Mathilde Schneider Mathilde.Schneider@ELk-Wue.de
Oliver Hoesch Oliver.Hoesch@ELk-Wue.de

Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – keine Antwort der Rundfunkräte, nachgehakt (2)

Sehr geehrter Herr Dr. July,

mit der E-Mail vom 8.12.2018 hatte ich bei Ihnen nachgefragt, bis wann mit einer vollständigen und sachlich gut begründeten Klärung des in der E-Mail vom 22.5.2018 dargestellten Sachverhalts zu rechnen ist.

Im Telefongespräch mit Ihrer Sekretärin am 19.12.2018 meinte diese, daß das Anliegen an Kirchenrat Dan Peter weitergereicht wurde.

Bislang erreichte mich nach zwei Monaten weder eine Antwort noch eine anderweitige Rückmeldung.

Was bitte könnte der Grund dafür sein?

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Uhrzeit:

11:05 Uhr

Telefonanruf bei:

Prof. Dr. Traugott Schächtele, Prälat des Kirchenkreises Nordbaden 06202/1265580

Klärung E-Mail-Zustellung am 8.5.2018 an Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele (3)

Dem Autor war wichtig herauszufinden, ob die E-Mail vom 8.5.2018 mit der ausführlichen Nachfrage angekommen ist. Die Sekretärin der Oberkirchenrätin Karen Hinrichs erwähnte bei einem Telefongespräch am letzten Montag, daß bei ihnen eine Umstellung der E-Mail-Infrastruktur erfolgte.

Prälat Schächtele nahm das Telefonat persönlich an und teilte mit, er habe sich für die Bearbeitung der ursprünglichen Anfrage in der E-Mail vom 20.3.2018 mit Oberkirchenrätin Karen Hinrichs abgesprochen, daß sie mit einer E-Mail für beide antwortet. Damit sei für ihn die Angelegenheit erledigt gewesen.

Da Herr Schächtele angesichts vorbereitender Tätigkeiten so kurz vor Weihnachten gerade nicht viel Zeit hatte, bot er für Januar 2019 kommenden Jahres an, ein ausführlicheres Gespräch zu führen.

Er sagte zu, sich um eine Beantwortung der E-Mail zu kümmern, allerdings wird das sicherlich erst nächstes Jahr erfolgen.

Trotzdem wurden während des Gesprächs ein paar Punkte inhaltlich kurz angerissen:

Zu seiner Funktion als Rundfunkrat erläuterte Herr Schächtele, die Rundfunkfunkräte der Kirche haben kein »imperatives Mandat«, das heißt, daß sie für ihr Handeln und ihre Entscheidungen keine Anweisungen und Vorgaben seitens ihrer Kollegen oder Gremien ihrer Kirche bekommen.

Zu den beiden Fragen über eine Zugehörigkeit zu den Freundeskreisen im Rundfunkrat teilte er mit, daß Frau Hinrichs und er bewußt keinem Freundeskreis angehören um parteipolitisch unabhängig zu sein.

Die in Frage 3 aufgeführten Themen hätten bislang keine Auswirkungen in ihrer Arbeit als Rundfunkräte gehabt.

Zum allgemeinen Stand in Sachen Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk bemerkte Herr Schächtele, daß für die Kirche kein Grund existiere, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundsätzlich in Frage zu stellen. Diese Art der Unabhängigkeit von Politik und Kommerz und die Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei ein »Glücksfall«.

Kein Gremium der Kirche habe sich bisher in einem grundsätzlichen Entschluß für oder gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgesprochen.

Zurück zur Übersicht

Uhrzeit:

10:00 Uhr

Telefonanruf bei:

Prof. Dr. Traugott Schächtele, Prälat des Kirchenkreises Nordbaden 06202/1265580

Klärung E-Mail-Zustellung am 8.5.2018 an Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele (2)

Die Sekretärin meinte, Prälat Schächtele habe die E-Mail vom 8.5.2018 erhalten. Prälat Schächtele sei der Ansicht, daß Oberkirchenrätin Karen Hinrichs bereits darauf geantwortet habe.

Die nochmalige Nachfrage, ob Prälat Schächtele wirklich die E-Mail vom 8.5.2018 erhalten habe, bestätigte die Sekretärin ebenfalls nochmal.

Nun stellte sich die Frage, auf welche E-Mail von Oberkirchenrätin Karen Hinrichs sich Pralät Schächtele bezieht.

Die E-Mail vom 2.5.2018 von Oberkirchenrätin Karen Hinrichs hat die gestellten Fragen hauptsächlich nicht beantwortet.

Die Sekretärin schlug vor, am morgigen Donnerstag oder kommenden Freitag nochmals einen Anruf zu versuchen. Um 11:00 Uhr ist Prälat Schächtele voraussichtlich am ehesten zu erreichbar.


Uhrzeit:

10:20 Uhr

Telefonanruf bei:

Pressestelle der Evangelischen Kirche in Württemberg 0711/22276-58

Ausgebliebene Antwort auf die Beschwerde vom 22.5.2018 (4)

Redaktionsassistent Fred-Benjamin Ast wurde nochmals nach dem Verbleib der E-Mail vom 22.5.2018 gefragt, Herr Ast hatte letzten Freitag eine Rückmeldung zugesagt, die bisher nicht erfolgte. Aber Herr Ast meinte nur, daß für dergleichen Anliegen das Bischofsbüro zuständig sei. Das Bischofsbüro wird kaum Auskunft über den Verbleib der E-Mail in der Pressestelle geben können. Bei einem solchen Vorgang kann immer etwas schief- und untergehen. Kann davon ausgegangen werden, daß die E-Mail vom 22.5.2018 angekommen ist?

Herr Ast wiederholte immer wieder nur, er könne nur sagen, daß für das Anliegen das Bischofsbüro zuständig sei und dort sei es ja gerade.

Kann der Pressesprecher Oliver Hoesch persönlich gesprochen werden?

Herr Ast mauerte, der Autor komme nicht von einem »Medium«, deswegen sei Herr Hoesch nicht zuständig.

Vermutlich handelt es sich bei Herrn Ast nicht um einen leibhaftigen Redaktionsassistenten, sondern nur um einen »Sprach-Bot«. Das würde auch erklären, warum Herr Ast auf die Frage wie am letzten Freitag ursprünglich zugesagt keine Rückmeldung gegeben hat.

Das seltsame Verhalten des Pressesprechers Oliver Hoesch ist damit nicht geklärt. Das stinkt gewaltig. Auch wenn er zunächst »nur« ein Sprachrohr seiner Kirche für »Medien« ist, hätte er längst eine Rückmeldung für die Zuständigkeit geben und die Angelegenheit weiterleiten können.


Uhrzeit:

14:00 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July 0711/2149-324

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (2)

Die Sekretärin hatte die Frage über die Zuständigkeit an Kirchenrat Dan Peter, Leiter des Referats 1.3 – Publizistik und Gemeinde weitergegeben, aber bisher noch keine Antwort erhalten. Herr Peter könnte vielleicht schon im Urlaub sein.

Eine Antwort könnte durchaus erst im nächsten Jahr erfolgen.

Bemerkung:

Auffällig ist diese seltsame Art von Unfreundlichkeit seitens der Kirche, die sich darin ausdrückt, daß offensichtlich keinerlei Interesse besteht, dem Anliegen eines Kirchenmitglieds umfänglich in endlicher Zeit abzuhelfen, diese hochnäsige ist-mir-doch-egal-bin-nicht-zuständig-Haltung, versprochene Rückmeldungen bleiben aus, dieses blöde notwendige Hinterherlaufen, dieses halbläbige und unwillige Gebahren, diese erbärmlich dämliche Herumeierei der Angesprochenen und dieser schlampige Umgang mit dem Fragesteller.

Zurück zur Übersicht

Uhrzeit:

9:45 Uhr

Telefonanruf bei:

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs, Leiterin des Referates 1 »Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit« 0721/9175-103

Klärung der E-Mail-Zustellung am 8.5.2018 an Oberkirchenrätin Karen Hinrichs (1)

Da auf die E-Mail vom 8.5.2018 keine Antwort erfolgte, wollte der Autor wissen, ob diese E-Mail überhaupt zugestellt wurde.

Die Sekretärin teilte mit, Oberkirchenrätin Karen Hinrichs würde erst nach Mittag ins Büro kommen. Die Sekretärin versprach, nachzufragen und sich wieder zu melden.


Uhrzeit:

10:40 Uhr

Telefonanruf bei:

Prof. Dr. Traugott Schächtele, Prälat des Kirchenkreises Nordbaden 06202/1265580

Klärung E-Mail-Zustellung am 8.5.2018 an Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele (1)

Da auf die E-Mail vom 8.5.2018 keine Antwort erfolgte, wollte der Autor wissen, ob diese E-Mail überhaupt zugestellt wurde.

Die Sekretärin teilte mit, Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele sei noch nicht im Büro. Sie versprach, nachzufragen und sich wieder zu melden.


Uhrzeit:

15:40 Uhr

Telefonanruf von:

Sekretärin der Oberkirchenrätin Karen Hinrichs, Leiterin des Referates 1 »Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit« 0721/9175-104

Klärung der E-Mail-Zustellung am 8.5.2018 an Oberkirchenrätin Karen Hinrichs (2)

Die Sekretärin teilte mit, daß aufgrund einer Umstellung der E-Mail-Infrastruktur diese E-Mail nicht mehr vorhanden sei. Aber Frau Hinrichs könne sich an diese E-Mail erinnern. Von ihr sei zu diesem Thema keine weitere Stellungnahme zu erwarten.

Auf die Frage, wer sich für die Angelegenheit zuständig fühlen könnte, verwies die Sekretärin auf einen Pfarrer Steinmann, welcher ein Büro beim SWR haben soll.


Uhrzeit:

16:05 Uhr

Telefonanruf bei:

Sekretärin der Oberkirchenrätin Karen Hinrichs, Leiterin des Referates 1 »Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit« 0721/9175-104

Rückfrage zur Person Pfr. Wolf-Dieter Steinmann, abschließende Bemerkung zum Umgang mit der Anfrage vom 20.3.2018 seitens Oberkirchenrätin Karen Hinrichs

Ein kurzes Nachforschen ergab, daß Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann zum Landespfarramt für Rundfunk und TV in Stuttgart gehört. Er hat ein Büro im Evangelischen Medienhaus in Stuttgart. Das ist das gleiche Landespfarramt, in dem auch Pfarrerin Dr. Lucie Panzer sitzt.

Der Autor wollte nur kurz bestätigt haben, ob der »Pfarrer Steinmann« jener »Wolf-Dieter Steinmann« ist.

Abschließend wurde der Sekretärin rhetorisch die Frage gestellt, ob das in der Badischen Landeskirche so üblich ist, wie hier mit einem Kirchenmitglied umgegangen wird:

  • Ein Kirchenmitglied stellt eine sachliche Anfrage an die Zuständigen der Kirchenleitung zu einem Thema, von dem die Kirche betroffen und in dem die Kirche involviert ist (E-Mail vom 20. März 2018).
  • Nach langer Zeit und mit Nachhaken erfolgt eine kurze Rückmeldung, welche die Anfrage in der Hauptsache ignoriert (E-Mail vom 2. Mai 2018).
  • Das Kirchenmitglied fragt nochmals nach und begründet die Fragen sachlich (E-Mail vom 8. Mai 2018).
  • Keine Antwort mehr. Nach über einem halben Jahr und einem persönlichen Telefonanruf wird dem Kirchenmitglied kurz und knapp mitgeteilt, daß keine weitere Stellungnahme zu erwarten sei.

Die Sekretärin meinte, daß sie das nur so weitergeben könne.

Bemerkung:

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs ist Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit ihrer Kirche und steht damit für die Repräsentation derselben in besonderer Verantwortung.

Dieser Verantwortung kommt sie weder als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit noch als Rundfunkrätin nach. Stattdessen begegnet sie denjenigen, welche sie dem SWR gegenüber vertreten soll, mit einer seltsamen Art widerwärtiger Arroganz.

Dieser Dame wird vom Schutzgeld der Rundfunkmafia einfach mal so monatlich 600 € zugesteckt, ohne daß sie im ersten Schritt nur einen Finger rühren muß, und bekommt es nicht ansatzweise gebacken, als kirchensteuerfinanzierte Kirchenbeamtin denjenigen gegenüber zu ihrer Tätigkeit Rede und Antwort zu stehen, welche sie beim SWR vertritt.

Auf der Web-Seite ihres Referats 1 – Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit ist zu lesen: »Gern kommen wir mit Ihnen ins Gespräch und stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!«

Nett gelogen.

Besteht zwischen den Landeskirchen Badens und Württembergs auf der einen und dem SWR auf der anderen Seite eine Art »Omertà«, ein Schweigegelübde?

Vielleicht haben die Kirchenleitungen etwas zu verbergen. Eine unheilige Allianz zwischen Kirche und Rundfunkmafia?

Daß in diesem Saustall E-Mails wegen einer IT-Umstellung verloren gehen – paßt ins Bild.

Zurück zur Übersicht

Uhrzeit:

9:05 Uhr

Telefonanruf bei:

Pressestelle der Evangelischen Kirche in Württemberg 0711/22276-58

Ausgebliebene Antwort auf die Beschwerde vom 22.5.2018 (1)

Redaktionsassistent Fred-Benjamin Ast nahm das Telefonat an und ihm wurde das Anliegen zusammengefaßt mitgeteilt.

Pressesprecher Oliver Hoesch ist gerade nicht erreichbar, weil er selber telefoniert.

Der Autor schlug vor, später nochmals anzurufen.


Uhrzeit:

10:00 Uhr

Telefonanruf bei:

Pressestelle der Evangelischen Kirche in Württemberg 0711/22276-58

Ausgebliebene Antwort auf die Beschwerde vom 22.5.2018 (2)

Redaktionsassistent Fred-Benjamin Ast hatte zwischenzeitlich mit Pressesprecher Oliver Hoesch gesprochen. Herr Hoesch soll mitgeteilt haben, dafür sei das »Bischofsbüro« zuständig.

Herr Ast gab die Telefonnummer 0711/2149-324 des Büros des Landesbischofs durch.

Herrn Ast wurde der Hinweis mitgegeben, daß bei einer professionell geführten Pressestelle eine Rückmeldung richtig gewesen wäre. Herr Ast meinte, er würde das Herrn Hoesch ausrichten.


Uhrzeit:

10:20 Uhr

Telefonanruf bei:

Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July 0711/2149-324

Zuständigkeit für eine Beschwerde über die beiden Runkfunkräte der Baden und Württembergischen Landeskirche (1)

Der Sekretärin wurde kurz der Sachverhalt skizziert, daß die Rundfunkräte der Badischen und Württembergischen Landeskirche nicht antworten. Der Autor ist Mitglied der Württembergischen Landeskirche und hatte sich deswegen an den württembergischen Landesbischof wenden sollen. Am 17.5.2018 wurde vom Büro des Landesbischofs an Pressesprecher Oliver Hoesch verwiesen. Nun wurde seitens Hoesch wieder zurück an dieses Büro verwiesen. Eine Endlosschleife?

Die E-Mail vom 22.5.2018 sei nicht im Bischofsbüro angekommen, die vom letzten Samstag, 8.12.2018 aber schon.

(Außerdem sei eine E-Mail des Autors zu einem anderen Thema vom 22.6.2018 auch beim Landesbischof angekommen.)

Deswegen wurde nochmals mündlich die Web-Adresse TS-Studio.net mit dem Hinweis auf den dokumentierten Schriftverkehr durchgegeben.

Die Sekretärin sagte zu, nach einer zuständigen Person zu recherchieren. Eine Rückmeldung soll per E-Mail erfolgen.


Uhrzeit:

10:45 Uhr

Telefonanruf bei:

Pressestelle der Evangelischen Kirche in Württemberg 0711/22276-58

Ausgebliebene Antwort auf die Beschwerde vom 22.5.2018 (3)

Beim Redaktionsassistenten Fred-Benjamin Ast wurde nachgefragt, ob die E-Mail vom 22.5.2018 beim Pressesprecher Oliver Hoesch angekommen ist, weil die Sekretärin im Bischofsbüro diese E-Mail nicht gefunden hatte.

Herr Ast konnte darüber keine Auskunft geben. Er kannte den Vorgang nicht, weil er zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Pressestelle tätig war. Er wird sich erkundigen und Rückmeldung geben.

Zurück zur Übersicht

Datum:

8. Dezember 2018, 17:43 Uhr

An:

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof@ELk-Wue.de

Kopie:

Oliver Hoesch Oliver.Hoesch@ELk-Wue.de

Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – keine Antwort der Rundfunkräte, nachgehakt

Sehr geehrter Herr Dr. July,

mit der Mail vom 22.5.2018 an Ihren Pressesprecher Oliver Hoesch beschwerte ich mich über das Verhalten der beiden Rundfunkräte Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele, welche die württembergische Landeskirche im Rundfunkrat des SWR vertreten.

Sie hatten die Mail an Ihren Pressesprecher in Kopie erhalten.

Nach über einem halben Jahr liegt auf einer Anfrage vom 20.3.2018 an diese beiden Rundfunkräte zum Thema »Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk« trotz Nachhakens immer noch keine vernünftige Antwort vor.

Eine Rückmeldung seitens Ihres Pressesprechers Oliver Hoesch steht nach ebenfalls über einem halben Jahr auch noch aus.

Zusätzlich steht die weitere Frage im Raum, warum die zuständigen und verantwortlichen Vertreter der badischen und württembergischen Landeskirche Hinrichs, Schächtele und Hoesch sich als komplett unfähig erweisen, sich in ihrem ureigensten Fachgebiet kompetent nach außen hin äußern zu können. Hinrichs, Schächtele und Hoesch scheinen ihrer Aufgabe nicht gewachsen zu sein.

Bis wann ist bitte mit einer vollständigen und sachlich gut begründeten Klärung zu rechnen?

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Datum:

22. Mai 2018, 19:03 Uhr

An:

Oliver Hoesch Oliver.Hoesch@ELk-Wue.de

Kopie:

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof@ELk-Wue.de

Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – keine Antwort der Rundfunkräte

Sehr geehrter Herr Hoesch,

da mich interessierte, wie die Ev. Landeskirche zum Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk und dessen umstrittener Finanzierung steht, wandte ich mich als Mitglied der Ev. Landeskirche in Württemberg und einer Kirchengemeinde in Stuttgart an die beiden Rundfunkräte Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele. Beide gehören zwar zur badischen Landeskirche, vertreten beim SWR aber auch die württembergische, da die Württemberger z.Zt. keinen eigenen Rundfunkrat stellen.

Da diese Rundfunkräte direkt mit dem SWR zu tun haben, sollten sie als Experten zu Fragen rund um dieses Thema fachlich versiert Stellung nehmen können.

Den beiden Rundfunkräten wurden Fragen gestellt zum Standpunkt der Kirche zur umstrittenen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, was bei einer Ablehnung des Rundfunkbeitrags aus Gewissensgründen zu tun wäre, zu welchen »Freundeskreisen« sie sich im Rundfunkrat halten, wie sie mit der Vertretung unterschiedlicher Positionen der beiden Kirchen in Baden und Württemberg in ethischen Fragen im Bereich Ehe und Familie umgehen und zu den vom SWR enthaltenen »Aufwandsentschädigungen«.

Nach zwei Monaten liegt noch immer keine Antwort vor. Oberkirchenrätin Karen Hinrichs wies im wesentlichen nur auf den hohen zeitlichen Aufwand der Rundfunkratstätigkeit und eine Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hin.

Das war’s.

Betrachten Sie dieses Schreiben als öffentliche Beschwerde über die genannten Rundfunkräte und gehen sie dieser Beschwerde bitte nach.

Sollten Sie dafür nicht der richtige Ansprechpartner sein, geben Sie bitte kurz Rückmeldung und leiten Sie diese Mail an die zuständige Stelle weiter.

Die Anfrage vom 20.3.2018, die weitere Nachfrage vom 8.5.2018 und weitere Vorgänge, die Sie in diesem Zusammenhang bitte zur Kenntnis nehmen, sind im Internet abrufbar:

https://ts-studio.net/Kirche_und_Rundfunkmafia/Rundfunkbeauftragte_und_Rundfunkmafia.html

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Telefonanruf bei:

Oberkirchenrat in Stuttgart

Frage nach Kontaktmöglichkeiten beim Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

Der Anruf bei der Zentrale im Oberkirchenrat in Stuttgart wurde ans Büro des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July weitergeleitet.

Die Sekretärin empfahl, eine E-Mail an den Pressesprecher Oliver Hoesch und in Kopie an die offizielle E-Mail-Adresse des Landesbischofs zu senden.

Bemerkung:

Dipl.-Theol. Oliver Hoesch ist seit 2011 Pressesprecher der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und war zuvor als Journalist für die Deutsche Welle tätig.

Zurück zur Übersicht

Bemerkung:

Da die beiden Rundfunkräte Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele die Anfrage zu Ihrem Fachgebiet und eine Nachfrage nicht beantworten, wird die nächst höhere Hierarchiestufe angegangen. Da beide der oberen Kirchenleitung angehören, kann das wohl nur eine »Flughöhe« nahe Landesbischof sein.

Entweder sind die beiden für eine Anfrage zu ihrem Fachgebiet überfordert oder sie verweigern eine Stellungnahme, weil sie vielleicht zugeben müßten und wenn sie ehrlich wären, daß auf dem Kollaborieren mit einem auf Zwang und Gewaltanwendung beruhenden Unrechtssystem für eine Habt-Euch-alle-lieb-Verkündigung kaum ein Segen liegen kann. Das ist schlicht Heuchelei.

Telefonanruf bei:

Bundesweites Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Deutschland, 0800/50 40 60 2

Frage nach Ansprechpartner für eine Beschwerde über die Rundfunkräte

Die Dame am Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde gefragt, an wen in einer nächsthöheren Hierarchiestufe und im Falle einer Beschwerde über die Rundfunkräte Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele sich nun zu wenden sei, weil die beiden Rundfunkräte offenbar keine vernünftigen Antworten geben wollen.

Der Knackpunkt: Die Anfrage wurde von einem Mitglied der württembergischen Landeskirche an die Rundfunkräte gestellt, welche aber beide der badischen Landeskirche angehören. Welcher Landesbischof ist für diese Rundfunkräte zuständig – der badische oder der württembergische?

Die Dame meinte, daß ein Mitglied der Evangelischen Kirche in Württemberg sich in diesem Fall sinnvollerweise an den württembergischen Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July wenden sollte.

Sie gab die Telefonnummern des Oberkirchenrats in Stuttgart, der Geschäftsstelle der Landessynode und des Büroleiters des Landesbischofs weiter.

Zurück zur Übersicht

Datum:

8. Mai 2018, 21:18 Uhr

An:

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Kopie:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de

Re: Antwort: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrte Frau Hinrichs,

vielen Dank für Ihre Antwort vom 2.5.2018 und den kleinen Einblick in den Umfang der Tätigkeit einer Rundfunkrätin.

Die weiteren Entgegnungen auf die berechtigt gestellten Fragen enttäuschen.

Die Teilnahme an den Freundeskreisen ist zwar formal nicht vorgeschrieben. Jedoch werden dort im kleinen und geschlossenen Kreis Entscheidungen und Diskussionsrichtungen vorgegeben und die ersten Absprachen getroffen. Die Frage richtete sich nicht nach einer etwaigen Freiwilligkeit, sondern wessen politischen Kreis Sie sich als Vertreterin der Kirche zuordnen. Diese eindeutig gestellte Frage wurde von Ihnen nicht beantwortet.

Der Rundfunkbeitrag mag z.Zt. einer verschärften juristischen Auseinandersetzung mit offenem Ausgang unterliegen, neben der von Ihnen erwähnten kommenden Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht ist eine Anfrage des Landesgerichts Tübingen beim Europäischen Gerichtshof anhängig. Das ist bekannt. Und Ihnen als Rundfunkrätin sind sicherlich mehr Einzelheiten geläufig. Zumindest sollte das so sein.

Mir erschließt sich nicht, wie dieser Hinweis die gestellten Fragen beantworten soll.

Die Fragen richteten sich nach dem Standpunkt einer Kirche, welche von Ihnen als Oberkirchenrätin und gleichzeitiger Rundfunkrätin nach außen hin vertreten wird, zu einem gesellschaftspolitischen Thema, in das die Kirche schon lange involviert ist und aus dem sie sehr großen Nutzen zieht.

Denn die Kirche profitiert direkt vom Rundfunkbeitrag:

Ein Teil der Verkündigung und deren Verbreitung wird direkt vom Rundfunkbeitrag finanziert. Die Kosten für den Distributionsweg über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden nicht vom freiwilligen Kirchensteuerzahler, sondern vom oftmals dazu gezwungenen Beitragszahler beglichen. Das Einsprechen einer Andacht wird sogar durch eine Aufwandsentschädigung seitens des SWR vergütet – gleich wie hoch oder gering diese auch sein mag oder an wen sie weitergegeben wird.

Sie geben selber zu, daß andere kirchliche oder gemeinnützige Einrichtungen indirekt durch die Weitergabe der Aufwandsentschädigungen als Spende am Rundfunkbeitrag als Nutznießer partizipieren.

Vor diesem Hintergrund ist die Erwartung billig, daß von Ihnen und Ihrem fachlich zuständigen Referat »Öffentlichkeitsarbeit« eine gut begründete Stellungnahme in kurzer Zeit zu diesem Themengebiet abgerufen werden kann.

Was bei einer Ablehnung des Rundfunkbeitrags aus Gewissensgründen zu raten wäre – für diese Teilfrage ist für ein Mitglied der Kirche im irdischen Sinne nichts und niemand zuständiger als die Kirche selbst, welche in der Lage sein sollte, unabhängig von laufenden oder entschiedenen juristischen Verfahren oder anderweitiger politischer Großwetterlage aufgrund ihrer (hoffentlich gefestigten) theologischen Grundlagen eine eindeutige Orientierung zu geben.

Auch für den dritten Fragenbereich müßte spätestens seit der württembergischen Synodal-Entscheidung im letzten Herbst bei Ihnen längst eine fertige Antwort bereitstehen.

In Erwartung Ihrer Antworten auf die offenen Fragen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Datum:

2. Mai 2018, 13:40 Uhr

Von:

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Kopie:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de

Antwort: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Speidel,

in aller Kürze will ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Fragen geben.

Zusammen mit Prof. Dr. Schächtele vertrete ich (als "Nachrückerin" für die inzwischen verstorbene Stuttgarterin, Frau Rupp) die Evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg im Rundfunkrat. Es handelt sich um ein öffentliches Ehrenamt, vergleichbar dem des Schöffen. Wir unterliegen-wie alle anderen Mitglieder der Rundfunkräte und Landesmedienanstalten- den geltenden Richtlinien zur Versteuerung der Aufwandsentschädigungen und spenden als kirchliche Mitarbeiter den ganzen "Rest" an wechselnde kirchliche oder gemeinnützige Einrichtungen.

Der zeitliche Aufwand für die Arbeit im Rundfunkrat ist so hoch, dass ich voraussichtlich in der neuen Periode nicht mehr zur Verfügung stehen kann. Es handelt sich um viele Sitzungstermine in Rundfunkrat und Landes-Rundfunkrat sowie Arbeitssitzungen in verschiedenen Ausschüssen. Hinzu kommen Aufgaben der Programmbeobachtung, teilweise mit schriftlichen Stellungnahmen, die Befassung mit umfänglichen Eingaben usw. Die Beteiligung an den Freundeskreisen ist dagegen fakultativ.

Zu Ihren Fragen zum Rundfunkbeitrag verweise ich darauf, dass laut einer Meldung des epd (vom 9.4.2018) das Bundesverfassungsgericht über den Rundfunkbeitrag am 16. Mai verhandeln wird.

Mit freundlichen Grüßen
Karen Hinrichs

Bemerkung:

Was waren nochmal die Fragen? Standpunkt der Ev. Landeskirchen zum Rundfunkbeitrag? Wo war von den zahlreichen Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht die Rede?

  Fragen Antworten der Oberkirchenrätin Karen Hinrichs
1a) Standpunkt der Kirche zum Rundfunkbeitrag – keine Antwort –
1b) Rat bei Gewissenskonflikt – keine Antwort –
2a) Wahl des Freundeskreises – keine Antwort –
2b) Begründung der Wahl – keine Antwort –
3a) Interessenkonflikt bei Vertretung zweier Kirchen – keine Antwort –
3b) Auswirkung auf die Rundfunkratsarbeit – keine Antwort –
4a) zeitlicher Aufwand hoch
4b) Anzahl Sitzungen pro Jahr viele
4c) steuerliche Behandlung von Aufwandsentschädigungen gemäß geltenden Richtlinien zur Versteuerung von Aufwandsentschädigungen
  – keine Frage dazu gestellt – Aufwandsentschädigungen werden gespendet
  – keine Frage dazu gestellt – Teilnahme an Freundeskreisen ist freiwillig
  – keine Frage dazu gestellt – Behandlung des Rundfunkbeitrags vor dem Bundesverfassungsgericht

Nochmals ein weiteres freundliches Nachhaken.

Zurück zur Übersicht

Datum:

13. April 2018, 20:00 Uhr

An:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de

Re: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Dr. Schächtele,

betrachten Sie die Fragen als offener Brief und mich als interessierte Öffentlichkeit für das Verhältnis Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – Ev. Landeskirche und SWR.

Kein Problem, wenn die Beantwortung der Fragen noch etwas dauern wird.

Ich bin Mitglied einer Kirchengemeinde in Stuttgart.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Bemerkung:

Da nach drei Wochen keinerlei Rückmeldung auf die Anfrage vom 20. März 2018 erfolgte wurde per E-Mail nachgehakt. Diese E-Mail wurde ebenfalls wie die Anfrage einzeln an die Rundfunkrätin und Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Rundfunkrat und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele versandt und unterscheidet sich nur in der jeweiligen Anrede am Anfang und innerhalb der E-Mail. Zur besseren Übersicht sei hier nur die E-Mail an Dr. Traugott Schächtele aufgeführt.

Dr. Traugott Schächtele gab am selben Tag Rückmeldung, daß eine Beantwortung der Fragen noch Zeit benötigen wird.

Datum:

10. April 2018, 20:55 Uhr

An:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de
Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Dr. Schächtele,

vor drei Wochen erhielten Sie eine Anfrage zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat.

Eine Antwort blieb bislang aus. Vielleicht, weil Sie einfach noch nicht dazu gekommen sind, oder die Antwort noch in Arbeit ist.

Könnten Sie bitte eine kurze Rückmeldung geben, ob die Angelegenheit bei Ihnen angekommen und in Bearbeitung ist?

Wann ungefähr wäre bitte mit einer Antwort zu rechnen?

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel


Datum:

10. April 2018, 21:46 Uhr

Von:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Mail@Schaechtele.net

Re: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Speidel,

ich bin schlicht noch nicht dazu gekommen! Ich war mit den Herausforderungen der Karwoche und der Ostern gut beschäftigt, danach habe ich mir ein paar Tage Urlaub gegönnt. Es kann auch noch etwas dauern, wenn zu den zahlreichen Aufgaben auch noch Auskünfte dazukommen. Die Aufgabe im Rundfunkrat kommt ja zu meiner beruflichen Tätigkeit dazu.

Ich muss Sie also noch um etwas Geduld bitten und bitte um Verständnis.

Freundliche Grüße,
Traugott Schächtele


Datum:

10. April 2018, 21:51 Uhr

Von:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Mail@Schaechtele.net

Re: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Speidel,

darf ich noch fragen, in welcher Eigenschaft Sie die Antworten erbitten - im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit, als Kritik an der (von mir ja nicht zu verantwortenden) Aufwandsentschädigungen, als Infobitte der Kirche - Sie sagen, Sie fragen als Mitglieder der württembergischen Landeskirche - ? Dazu: Was haben Sie mit den Antworten vor?

Ich bin gespannt für die Klärung des Hintergrunds Ihrer Fragen.

Freundliche Grüße,
Traugott Schächtele

Zurück zur Übersicht

Bemerkung:

Die E-Mail wurde einzeln an die Rundfunkrätin und Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Rundfunkrat und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele versandt und unterscheidet sich nur in der jeweiligen Anrede am Anfang und innerhalb der E-Mail. Zur besseren Übersicht sei hier nur die E-Mail an Dr. Traugott Schächtele aufgeführt.

Datum:

20. März 2018, 17:49 Uhr

An:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de
Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR

Sehr geehrter Herr Dr. Schächtele,

Sie sind Rundfunkrat der badischen Landeskirche beim SWR – und diesbzgl. auch für die württembergische Landeskirche zuständig.

Als Mitglied der württembergischen Landeskirche habe ich dazu bitte einige Fragen:

1) Der Rundfunkbeitrag für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks steht seit seinem Bestehen in heftiger Kritik. Eine Abgabe auf eine Art Grundbedürfnis wie das »Wohnen« für sehr viel und sehr teure Unterhaltung und ein wenig politisch gesteuerten und korrekten Journalismus. Der Rundfunkbeitrag wird im Volksmund auch gerne als Zwangsbeitrag oder gar als Schutzgeld bezeichnet.
– Wie steht die evangelische Kirche zum Rundfunkbeitrag?
– Was würden Sie jemandem raten, welcher den Rundfunkbeitrag aus Gewissensgründen ablehnt?

2) Die Rundfunkräte gliedern sich in mehrere politische Bereiche, linke und rechte Ausrichtung (»rot« und »schwarz«) und eine »graue«, auch von »lila« war schon zu lesen – die sog. »Freundeskreise«.
– Zu welchem Freundeskreis gehören Sie als Vertreter der evangelischen Kirche?
– Und warum zu dem von Ihnen benannten und nicht zu einem der anderen?

3) Die württembergische Landeskirche lehnt im Gegensatz zur badischen die Segnung homosexueller Paare und damit eine implizite Gleichsetzung homosexueller Beziehungen mit der Ehe aus Mann und Frau ab, gemäß ihres Synodalbeschlusses im Herbst 2017. Ungeachtet der Meinung einzelner Pfarrer, die offizielle Position der württembergischen Kirche ist so und nicht anders. Im Rundfunkrat vertreten Sie beide Kirchen und somit zwei völlig gegensätzliche Positionen in dieser zentralen, theologischen und ethischen Frage im Bereich Ehe und Familie. Bei Abstimmungen im Rundfunkrat haben Sie keine separate Stimme für die eine oder andere Kirche und deren Position.
– Wie gehen Sie mit diesem offensichtlichen Interessenkonflikt um?
– Welche Auswirkungen hat das auf Ihre Arbeit im Rundfunkrat?

4) Als Rundfunkrat erhalten Sie vom SWR monatlich 600 EUR und zusätzlich für die Teilnahme an Sitzungen zwischen 75 EUR pro Sitzung oder 125 EUR pro Tag und mehreren Sitzungen am gleichen Tag (Stand 2013).
– Welcher zeitliche und finanzielle Aufwand steht hinter Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat und als Vertreter der Evangelischen Kirche in Baden und in Württemberg?
– An wievielen Sitzungen nehmen Sie pro Jahr teil?
– Wie werden diese »Aufwandsentschädigungen« steuerlich behandelt?

Ich bedanke mich im voraus für Ihre Antworten und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Zurück zur Übersicht

Datum:

20. Dezember 2017, 21:44 Uhr

An:

Pfrin. Dr. Lucie Panzer Lucie.Panzer@Kirche-im-SWR.de, Lucie.Panzer@ELk-Wue.de

Kopie:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de
Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Kirche unterstützt Unrecht der »Rundfunkmafia«

Sehr geehrte Frau Dr. Panzer,

vor einiger Zeit lief mir Ihr Text auf »Kirche-im-SWR.de« vom 19.11.2017 über den Weg:

»Menschen werden zu Opfern, weil sie unterliegen im Kampf um Gebiete und Bodenschätze, im Kampf um Macht und Geld. Elend und Hunger und Wut und Gewalt sind die Folge. [...] Irgendwie bin ich doch mitverantwortlich für die vielen Opfer. Weil ich nichts dagegen tue.«

Sie erzählen in Ihrem Text etwas von Opfern, Unrecht und Mitverantwortung, und daß sie nichts dagegen unternehmen würden. Da Ihnen das Unrecht rund um die Finanzierung des SWR schon lange bekannt ist, könnten Sie doch Ihre Rede selber in Ihrem Bereich des Rundfunks in die Praxis umsetzen und das Unrecht des Zwangsbeitrags zur Sprache bringen.

Vielleicht 90 % Unterhaltung und 10 % mittelmäßiger i.d.R. linkstendenziöser Journalismus wird durch eine Art Schutzgeld finanziert. Wenige bereichern sich mit überzogenen Gehältern und komfortablen Pensionen. Viele andere werden dafür drangsaliert. Die Vertreter der Evangelischen Kirchen in Baden und Württemberg spielen fröhlichfeige mit.

Sie schreiben: »Auf Ansprüche verzichten. Schulden erlassen! Menschen in Not helfen.«

Wasser predigen und Wein trinken: Als ersten praktischen Schritt – warum verzichten Sie und Ihre Kollegen einschließlich der Kollegen in den Rundfunkräten nicht auf die Aufwandsentschädigungen des SWR. Also das Geld, welches anderen zwangsweise abgenommen wird? Dieses Geld bewußt ablehnen und nicht annehmen, ein Zeichen setzen? Und öffentlich machen?

Vermutlich wird vielen die Weihnachtsfreude verleitet, weil sie Ärger mit Verwaltungsgerichten haben, die das Recht beugen, oder mit rücksichtslosen Gerichtsvollziehern, welche in Wohnungen einbrechen, arglose Menschen in den Knast einbuchten und deren Konto pfänden?

Es ist an der Zeit, daß öffentlich wird, wie lauwarme Geistliche einer lauwarmen Kirche mit lauwarmen Worten und mit ihrem sicheren Kirchenbeamtensold sich am Unrecht der »Rundfunkmafia« mitschuldig machen und dafür »mitverantwortlich« sind.

Ende November wurde bekannt, daß einer 77-jährigen elffachen Mutter, die weder Fernseher noch Radio gehabt haben soll, wegen des Rundfunkbeitrags die Rente gepfändet werden soll:

https://www.heise.de/tp/features/Rentnerin-buendelt-Zorn-gegen-ARD-und-ZDF-3905896.html

Wismar mag weit weg sein, aber wie wäre ein kurzer Telefonanruf beim SWR-Justitiar Dr. Hermann Eicher wegen dem bekannt gewordenen Fall, daß einer behinderten Familie der ermäßigte Beitrag nicht gewährt wird?

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25055.0.html

Menschen werden ihres Eigentums beraubt. Die Kirche und Sie nutzen das für die Verbreitung Ihrer frommen Reden.

Ist das nicht herrlich zynisch?

Grüße
Tobias Speidel

Bemerkung:

An dieser E-Mail war auch die E-Mail vom 13.12.2017 an Pfarrerin Dr. Lucie Panzer angefügt, so daß die Rundfunkräte Hinrichs und Schächtele darüber informiert sind.

Auf diese E-Mail erfolgte weder eine Antwort noch eine Stellungnahme seitens der Herrschaften Panzer, Hinrichs oder Schächtele.
(Stand 2018)

Zurück zur Übersicht

Datum:

13. Dezember 2017, 18:57 Uhr

An:

Pfrin. Dr. Lucie Panzer Lucie.Panzer@Kirche-im-SWR.de, Lucie.Panzer@ELk-Wue.de

Unser Telefongespräch zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Sehr geehrte Frau Dr. Panzer,

vielen Dank für das Telefongespräch am Di., 28.11.2017.

Als Gesprächsnotiz und meinen persönlichen Eindruck werde ich folgendes mitnehmen:

Sie sind der Überzeugung, daß der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form für eine Unabhängigkeit des Rundfunks sorge. Die Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts nutze das »Drittsenderecht«, mit dem eine Landesrundfunkanstalt Sendezeiten bereitstellen müsse.

Nebenbei bedauern Sie, daß Muslimen dies nicht vergönnt sei, also Angehörigen einer Religion wie dem Islam, dessen religiösen und gesellschaftlichen Werte größtenteils diametral zu den unsrigen freiheitlichen, christlichen und demokratischen Werte in Deutschland stehen.

Dagegen ist längst ein Vertreter des Islam im Rundfunkrat und das »Wort zum Freitag« wurde beim SWR schon vor vielen Jahren eingeführt.

Sie behaupten, daß eine Regierung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nichts zu melden habe. Dem Einwand, daß sich Vertreter von Politik und Regierung und – soweit mir bekannt in einem Fall – sogar der Justiz in Gremien der Landesrundfunkanstalten finden und die von Ihnen behauptete Unabhängigkeit nicht gegeben ist, hatten Sie nichts entgegenzuhalten. Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird von Politik und Regierung direkt geregelt und von und auf Kosten des Staates sichergestellt bis hin zu Vollstreckungen durch Gerichtsvollzieher und Polizei.

Sie sind der Meinung, daß reine Informations- und Magazinsendungen nicht angeschaut würden, weil dergleichen zu langweilig wäre. Deswegen seien die Unterhaltungssendungen wichtig. Auch Informationssendungen würden immer mehr Unterhaltungsanteile beinhalten, sonst würden sie auch nicht angeschaut werden. Die Leute seien nun mal so.

Das mag vielleicht so sein. Warum dafür aber ein Rundfunkbeitrag eingetrieben werden muß, daß diese Leute die Unterhaltungssendungen sehen und die Informations- und Magazinsendungen doch nicht, haben Sie nicht einleuchtend erläutern können.

Weswegen reine Unterhaltungssendungen wie Tatorte, sehr teure Serien wie »Babylon Berlin« oder Fußballmillionäre von einer in Sippenhaft genommenen Solidargemeinschaft finanziert werden müssen und sich mit Ihnen die Evangelische Kirche dahinter stellt, konnten Sie nicht glaubhaft begründen.

Web-Seiten wie

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/board,6.0.html

sind Ihnen als im Bereich Rundfunk und Fernsehen tätige Pfarrerin sicherlich bekannt und geben mit den dort veröffentlichten Pressemeldungen als eine Art Pressespiegel einen guten Überblick über die Vorgänge rund um die »Rundfunkmafia«.

Ich fasse zusammen:

Sie halten es für richtig und geboten, daß die Kirche für ihre Verkündigung eine Infrastruktur nutzt, deren Finanzierung letztlich auf der Eintreibung einer Art Schutzgeld, Gewaltandrohung und Gewaltanwendung beruht – Pfändung, Beugehaft und die Vernichtung der persönlichen Existenz. Für die Nutzung dieser Infrastruktur erhalten Kirchenvertreter sogar einen Teil des eingetriebenen Geldes, auch wenn das nur »Aufwandsentschädigungen« und relativ geringe Beträge sind. Aber sie nehmen es an. Dagegen zeigt die Realität, daß die Finanzierung dieser »Rundfunkmafia« offensichtlich juristisch streitig und klar moralisch verwerflich ist. Sie als Pfarrerin Dr. Lucie Panzer halten diese Art der Finanzierung für korrekt.

Grüße
Tobias Speidel

Bemerkung:

Auf diese E-Mail erfolgte weder eine Antwort noch eine weitere Stellungnahme seitens Pfarrerin Dr. Lucie Panzer.
(Stand 2018)

Zurück zur Übersicht

Telefonanruf bei:

Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen, Pfarrerin Dr. Lucie Panzer

Anfrage über die Finanzierung von kirchlichen Sendungen wie »Das Wort zum Sonntag«

Die Intention der Anfrage richtete sich auf die Zusammenarbeit zwischen Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Wer bezahlt wen, wenn Vertreter der Kirche z.B. beim SWR auftreten?

Zuerst erfolgte ein Telefonanruf beim Oberkirchenrat in Stuttgart. Dort wurde auf das Evangelische Medienhaus in Stuttgart verwiesen, seltsamerweise mit der Telefonnummer des Redaktionsleiters Radio. Von dort erfolgte eine interne Weiterleitung an die evangelische Beauftragte für den SWR im Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen Pfarrerin Dr. Lucie Panzer. Die Position und Funktion von Pfrin. Dr. Lucie Panzer war dem Autor während des Telefongesprächs nicht bekannt.

Gleich zu Beginn des Gesprächs rutschte dem Autor der Begriff »Rundfunkmafia« heraus. Das wollte Pfrin. Panzer nicht stehen lassen. Jedoch konnte sie der Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk kaum etwas entgegen halten.

Der Gesprächsinhalt und der hinterlassene Eindruck wurde in einer E-Mail vom 13.12.2017 an Pfrin. Dr. Lucie Panzer zusammengefaßt.

Bemerkung:

Erst nach dem Anruf fand der Autor heraus, mit wem er gesprochen hatte. Einer »evangelischen Beauftragten« für den SWR sollte ein Mindestmaß an Fachkompetenz rund um die Diskussion über die Daseinsberechtigung einer »Rundfunkmafia« unterstellt werden können. Die Dame hat entweder keine Ahnung, ist in ihrer Position also fehl am Platz, oder ideologisch verblendet und ignoriert deswegen mutwillig alles, was nicht ins eigene harmonisierte Weltbild paßt, oder sie ist schlicht eine Heuchlerin.

Zurück zur Übersicht

Zurück zur Startseite

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Seite darf kopiert, zitiert, weiterverwendet und soll weiterverbreitet werden.

Diese Web-Seite ist eine private Veröffentlichung persönlicher Erfahrungen und Beobachtungen des Autors, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität oder Wahrheit und wird nach freiem Gutdünken gepflegt, erweitert oder mit ihren Behauptungen und Fehlern so belassen, wie sie momentan ist.

image/svg+xml