Kirche und Rundfunk

Wie die Ev. Kirche in Württemberg mit der »Rundfunkmafia« SWR kollaboriert.

Vorbemerkung

Der Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July der Evangelischen Landeskirche in Württemberg verkündet auf seiner Web-Seite mit großer Geste (Stand 2.10.2018):

»Landesbischof July will eine Kirche, die nah bei den Menschen ist, und ist davon überzeugt: ›Wenn unser Wir-Gefühl weiter gestärkt wird, dann wollen Menschen auch zu dieser Kirche gehören.‹ In diesem Sinne sieht er auch seine Rolle als Bischof. Dieses Amt lebe von einer intensiven Kommunikation. ›Vom Hinhören, vom Antworten, vom miteinander Sprechen.‹«

Dr. h. c. Frank Otfried July heuchelt angesichts der von der EKD veröffentlichten und schwindenden Mitgliedszahlen seiner Kirche auf seiner Web-Seite am 20.7.2018 weiter:

»Ich bin dankbar für jede und jeden, die unserer Kirche die Treue hält – ich ermutige alle, die ein Fragezeichen an die Kirche und ihre Arbeit machen, mit uns im Gespräch zu bleiben.«

Nun erdreistet sich jemand zum Thema »Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk« bei den klerikalen Würdenträgern seiner Kirche anzuklopfen, »ein Fragezeichen an die Kirche« zu machen und die Konversation zu suchen, bei der Rundfunkbeauftragten der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Pfarrerin Dr. Lucie Panzer und den Rundfunkräten der beiden Evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele.

Die umstrittene Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beruht auf einer Art Schutzgeld aufs Wohnen. Deswegen »Rundfunkmafia«. Die Kirchen profitieren direkt davon, indem sie gemäß dem »Drittsenderecht« Sendezeiten für i. d. R. oberflächliche und politisch korrekte Moralpredigten nutzen dürfen. Zusätzlich bekommen die Kirchenleute für ihren dortigen Dienst »Aufwandsentschädigungen« – vom Schutzgeld für die Rundfunkmafia, also von dem Geld, das anderen unter Gewaltandrohung und -anwendung abgeknöpft wurde.

Die Rundfunkräte, welche des genannten Bischofs Kirche der »Rundfunkmafia« SWR gegenüber vertreten, und seines Hochwürdens Pressesprecher bekommen monatelang auf eine sachliche Anfrage hin keine vernünftige bzw. überhaupt keine Antwort heraus.

Nah bei den Menschen? Im Gespräch bleiben?

Nett gelogen.

Diese Web-Seite dokumentiert den Kommunikationsversuch eines einfachen Kirchenmitglieds der Evangelischen Kirche in Württemberg mit den zuständigen hohen Amtsinhabern – und deren feiges Schweigen.

Diese Web-Seite ist in Bearbeitung.

Übersicht

Di., 28.11.2017 Anfrage über die Finanzierung kirchlicher SWR-Sendungen bei Pfarrerin Dr. Lucie Panzer
Mi., 13.12.2017 Gesprächsnotiz – Pfarrerin Dr. Lucie Panzer zur Finanzierung kirchlicher Sendungen
Mi., 20.12.2017 Kirche unterstützt Unrecht der »Rundfunkmafia« – Schreiben an Pfarrerin Dr. Lucie Panzer
Di., 20.3.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche Hinrichs und Schächtele
Di., 10.4.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche – nachgehakt
Fr., 13.4.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche – nachgehakt (2)
Mi., 2.5.2018 (Keine) Antwort von Oberkirchenrätin Hinrichs auf Anfrage »Kirche und Rundfunkbeitrag«
Di., 8.5.2018 Kirche und »Rundfunkbeitrag« – Anfrage an Rundfunkräte der Kirche – nachgehakt (3)
Mi., 16.5.2018 Frage nach Ansprechpartner für eine Beschwerde über die Rundfunkräte
Do., 17.5.2018 Frage nach Kontaktmöglichkeiten zum Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July
Di., 22.5.2018 Beschwerde über die Rundfunkräte an Pressesprecher Oliver Hoesch
xx., xx.11.2018 Beschwerde über die Rundfunkräte an Pressesprecher Oliver Hoesch – nachgehakt
xx., xx.11.2018 Entwurf einer Karikatur, wie Rundfunkpfarrerin Dr. Lucie Panzer über Unrecht schwebt

Vorgänge

Bemerkung:

Die Zeit wird langsam reif, diesen offensichtlichen Mißstand einer breiteren Öffentlichkeit passend zugänglich zu machen. Dieses Bild ist nur ein erster Entwurf, welcher noch ausgebaut werden wird.

Das Bild »Kirche und Rundfunkmafia« kann leider nicht dargestellt werden.

Pfarrerin Dr. Lucie Panzer beim (Moral-) Predigen.

Es ist an der Zeit, daß öffentlich wird, wie lauwarme Geistliche mit ihren lauwarmen Worten in einer lauwarmen Kirche am Unrecht der »Rundfunkmafia« mitverantwortlich und mitschuldig sind.

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Datum:

xx. November 2018, xx:xx Uhr

An:

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof@ELk-Wue.de

Kopie:

Oliver Hoesch Oliver.Hoesch@ELk-Wue.de

Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – keine Antwort der Rundfunkräte, nachgehakt

Sehr geehrter Herr Dr. July,

– in Bearbeitung –

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

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Datum:

22. Mai 2018, 19:03 Uhr

An:

Oliver Hoesch Oliver.Hoesch@ELk-Wue.de

Kopie:

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof@ELk-Wue.de

Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – keine Antwort der Rundfunkräte

Sehr geehrter Herr Hoesch,

da mich interessierte, wie die Ev. Landeskirche zum Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk und dessen umstrittener Finanzierung steht, wandte ich mich als Mitglied der Ev. Landeskirche in Württemberg und einer Kirchengemeinde in Stuttgart an die beiden Rundfunkräte Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele. Beide gehören zwar zur badischen Landeskirche, vertreten beim SWR aber auch die württembergische, da die Württemberger z.Zt. keinen eigenen Rundfunkrat stellen.

Da diese Rundfunkräte direkt mit dem SWR zu tun haben, sollten sie als Experten zu Fragen rund um dieses Thema fachlich versiert Stellung nehmen können.

Den beiden Rundfunkräten wurden Fragen gestellt zum Standpunkt der Kirche zur umstrittenen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, was bei einer Ablehnung des Rundfunkbeitrags aus Gewissensgründen zu tun wäre, zu welchen »Freundeskreisen« sie sich im Rundfunkrat halten, wie sie mit der Vertretung unterschiedlicher Positionen der beiden Kirchen in Baden und Württemberg in ethischen Fragen im Bereich Ehe und Familie umgehen und zu den vom SWR enthaltenen »Aufwandsentschädigungen«.

Nach zwei Monaten liegt noch immer keine Antwort vor. Oberkirchenrätin Karen Hinrichs wies im wesentlichen nur auf den hohen zeitlichen Aufwand der Rundfunkratstätigkeit und eine Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hin.

Das war’s.

Betrachten Sie dieses Schreiben als öffentliche Beschwerde über die genannten Rundfunkräte und gehen sie dieser Beschwerde bitte nach.

Sollten Sie dafür nicht der richtige Ansprechpartner sein, geben Sie bitte kurz Rückmeldung und leiten Sie diese Mail an die zuständige Stelle weiter.

Die Anfrage vom 20.3.2018, die weitere Nachfrage vom 8.5.2018 und weitere Vorgänge, die Sie in diesem Zusammenhang bitte zur Kenntnis nehmen, sind im Internet abrufbar:

https://ts-studio.net/Kirche_und_Rundfunkmafia/Rundfunkbeauftragte_und_Rundfunkmafia.html

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

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Telefonanruf bei:

Oberkirchenrat in Stuttgart

Frage nach Kontaktmöglichkeiten beim Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

Der Anruf bei der Zentrale im Oberkirchenrat in Stuttgart wurde ans Sekretariat des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July weitergeleitet.

Die Sekretärin empfahl, eine E-Mail an den Pressesprecher Oliver Hoesch und in Kopie an die offizielle E-Mail-Adresse des Landesbischofs zu senden.

Bemerkung:

Dipl.-Theol. Oliver Hoesch ist seit 2011 Pressesprecher der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und war zuvor als Journalist für die Deutsche Welle tätig.

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Bemerkung:

Da die beiden Rundfunkräte Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele die Anfrage zu Ihrem Fachgebiet und eine Nachfrage nicht beantworten, wird die nächst höhere Hierarchiestufe angegangen. Da beide der oberen Kirchenleitung angehören, kann das wohl nur eine »Flughöhe« nahe Landesbischof sein.

Entweder sind die beiden für eine Anfrage zu ihrem Fachgebiet überfordert oder sie verweigern eine Stellungnahme, weil sie vielleicht zugeben müßten und wenn sie ehrlich wären, daß auf dem Kollaborieren mit einem auf Zwang und Gewaltanwendung beruhenden Unrechtssystem für eine Habt-Euch-alle-lieb-Verkündigung kaum ein Segen liegen kann. Das ist schlicht Heuchelei.

Telefonanruf bei:

Bundesweites Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Deutschland, 0800/50 40 60 2

Frage nach Ansprechpartner für eine Beschwerde über die Rundfunkräte

Die Dame am Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde gefragt, an wen in einer nächsthöheren Hierarchiestufe und im Falle einer Beschwerde über die Rundfunkräte Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele sich nun zu wenden sei, weil die beiden Rundfunkräte offenbar keine vernünftigen Antworten geben wollen.

Der Knackpunkt: Die Anfrage wurde von einem Mitglied der württembergischen Landeskirche an die Rundfunkräte gestellt, welche aber beide der badischen Landeskirche angehören. Welcher Landesbischof ist für diese Rundfunkräte zuständig – der badische oder der württembergische?

Die Dame meinte, daß ein Mitglied der Evangelischen Kirche in Württemberg sich in diesem Fall sinnvollerweise an den württembergischen Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July wenden sollte.

Sie gab die Telefonnummern des Oberkirchenrats in Stuttgart, der Geschäftsstelle der Landessynode und des Büroleiters des Landesbischofs weiter.

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Datum:

8. Mai 2018, 21:18 Uhr

An:

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Kopie:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de

Re: Antwort: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrte Frau Hinrichs,

vielen Dank für Ihre Antwort vom 2.5.2018 und den kleinen Einblick in den Umfang der Tätigkeit einer Rundfunkrätin.

Die weiteren Entgegnungen auf die berechtigt gestellten Fragen enttäuschen.

Die Teilnahme an den Freundeskreisen ist zwar formal nicht vorgeschrieben. Jedoch werden dort im kleinen und geschlossenen Kreis Entscheidungen und Diskussionsrichtungen vorgegeben und die ersten Absprachen getroffen. Die Frage richtete sich nicht nach einer etwaigen Freiwilligkeit, sondern wessen politischen Kreis Sie sich als Vertreterin der Kirche zuordnen. Diese eindeutig gestellte Frage wurde von Ihnen nicht beantwortet.

Der Rundfunkbeitrag mag z.Zt. einer verschärften juristischen Auseinandersetzung mit offenem Ausgang unterliegen, neben der von Ihnen erwähnten kommenden Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht ist eine Anfrage des Landesgerichts Tübingen beim Europäischen Gerichtshof anhängig. Das ist bekannt. Und Ihnen als Rundfunkrätin sind sicherlich mehr Einzelheiten geläufig. Zumindest sollte das so sein.

Mir erschließt sich nicht, wie dieser Hinweis die gestellten Fragen beantworten soll.

Die Fragen richteten sich nach dem Standpunkt einer Kirche, welche von Ihnen als Oberkirchenrätin und gleichzeitiger Rundfunkrätin nach außen hin vertreten wird, zu einem gesellschaftspolitischen Thema, in das die Kirche schon lange involviert ist und aus dem sie sehr großen Nutzen zieht.

Denn die Kirche profitiert direkt vom Rundfunkbeitrag:

Ein Teil der Verkündigung und deren Verbreitung wird direkt vom Rundfunkbeitrag finanziert. Die Kosten für den Distributionsweg über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden nicht vom freiwilligen Kirchensteuerzahler, sondern vom oftmals dazu gezwungenen Beitragszahler beglichen. Das Einsprechen einer Andacht wird sogar durch eine Aufwandsentschädigung seitens des SWR vergütet – gleich wie hoch oder gering diese auch sein mag oder an wen sie weitergegeben wird.

Sie geben selber zu, daß andere kirchliche oder gemeinnützige Einrichtungen indirekt durch die Weitergabe der Aufwandsentschädigungen als Spende am Rundfunkbeitrag als Nutznießer partizipieren.

Vor diesem Hintergrund ist die Erwartung billig, daß von Ihnen und Ihrem fachlich zuständigen Referat »Öffentlichkeitsarbeit« eine gut begründete Stellungnahme in kurzer Zeit zu diesem Themengebiet abgerufen werden kann.

Was bei einer Ablehnung des Rundfunkbeitrags aus Gewissensgründen zu raten wäre – für diese Teilfrage ist für ein Mitglied der Kirche im irdischen Sinne nichts und niemand zuständiger als die Kirche selbst, welche in der Lage sein sollte, unabhängig von laufenden oder entschiedenen juristischen Verfahren oder anderweitiger politischer Großwetterlage aufgrund ihrer (hoffentlich gefestigten) theologischen Grundlagen eine eindeutige Orientierung zu geben.

Auch für den dritten Fragenbereich müßte spätestens seit der württembergischen Synodal-Entscheidung im letzten Herbst bei Ihnen längst eine fertige Antwort bereitstehen.

In Erwartung Ihrer Antworten auf die offenen Fragen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

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Datum:

2. Mai 2018, 13:40 Uhr

Von:

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Kopie:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de

Antwort: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Speidel,

in aller Kürze will ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Fragen geben.

Zusammen mit Prof. Dr. Schächtele vertrete ich (als "Nachrückerin" für die inzwischen verstorbene Stuttgarterin, Frau Rupp) die Evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg im Rundfunkrat. Es handelt sich um ein öffentliches Ehrenamt, vergleichbar dem des Schöffen. Wir unterliegen-wie alle anderen Mitglieder der Rundfunkräte und Landesmedienanstalten- den geltenden Richtlinien zur Versteuerung der Aufwandsentschädigungen und spenden als kirchliche Mitarbeiter den ganzen "Rest" an wechselnde kirchliche oder gemeinnützige Einrichtungen.

Der zeitliche Aufwand für die Arbeit im Rundfunkrat ist so hoch, dass ich voraussichtlich in der neuen Periode nicht mehr zur Verfügung stehen kann. Es handelt sich um viele Sitzungstermine in Rundfunkrat und Landes-Rundfunkrat sowie Arbeitssitzungen in verschiedenen Ausschüssen. Hinzu kommen Aufgaben der Programmbeobachtung, teilweise mit schriftlichen Stellungnahmen, die Befassung mit umfänglichen Eingaben usw. Die Beteiligung an den Freundeskreisen ist dagegen fakultativ.

Zu Ihren Fragen zum Rundfunkbeitrag verweise ich darauf, dass laut einer Meldung des epd (vom 9.4.2018) das Bundesverfassungsgericht über den Rundfunkbeitrag am 16. Mai verhandeln wird.

Mit freundlichen Grüßen
Karen Hinrichs

Bemerkung:

Was waren nochmal die Fragen? Standpunkt der Ev. Landeskirchen zum Rundfunkbeitrag? Wo war von den zahlreichen Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht die Rede?

  Fragen Antworten der Oberkirchenrätin Karen Hinrichs
1a) Standpunkt der Kirche zum Rundfunkbeitrag – keine Antwort –
1b) Rat bei Gewissenskonflikt – keine Antwort –
2a) Wahl des Freundeskreises – keine Antwort –
2b) Begründung der Wahl – keine Antwort –
3a) Interessenkonflikt bei Vertretung zweier Kirchen – keine Antwort –
3b) Auswirkung auf die Rundfunkratsarbeit – keine Antwort –
4a) zeitlicher Aufwand hoch
4b) Anzahl Sitzungen pro Jahr viele
4c) steuerliche Behandlung von Aufwandsentschädigungen gemäß geltenden Richtlinien zur Versteuerung von Aufwandsentschädigungen
  – keine Frage dazu gestellt – Aufwandsentschädigungen werden gespendet
  – keine Frage dazu gestellt – Teilnahme an Freundeskreisen ist freiwillig
  – keine Frage dazu gestellt – Behandlung des Rundfunkbeitrags vor dem Bundesverfassungsgericht

Nochmals ein weiteres freundliches Nachhaken.

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Datum:

13. April 2018, 20:00 Uhr

An:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de

Re: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Dr. Schächtele,

betrachten Sie die Fragen als offener Brief und mich als interessierte Öffentlichkeit für das Verhältnis Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk – Ev. Landeskirche und SWR.

Kein Problem, wenn die Beantwortung der Fragen noch etwas dauern wird.

Ich bin Mitglied einer Kirchengemeinde in Stuttgart.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

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Bemerkung:

Da nach drei Wochen keinerlei Rückmeldung auf die Anfrage vom 20. März 2018 erfolgte wurde per E-Mail nachgehakt. Diese E-Mail wurde ebenfalls wie die Anfrage einzeln an die Rundfunkrätin und Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Rundfunkrat und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele versandt und unterscheidet sich nur in der jeweiligen Anrede am Anfang und innerhalb der E-Mail. Zur besseren Übersicht sei hier nur die E-Mail an Dr. Traugott Schächtele aufgeführt.

Dr. Traugott Schächtele gab am selben Tag Rückmeldung, daß eine Beantwortung der Fragen noch Zeit benötigen wird.

Datum:

10. April 2018, 20:55 Uhr

An:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de
Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Dr. Schächtele,

vor drei Wochen erhielten Sie eine Anfrage zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat.

Eine Antwort blieb bislang aus. Vielleicht, weil Sie einfach noch nicht dazu gekommen sind, oder die Antwort noch in Arbeit ist.

Könnten Sie bitte eine kurze Rückmeldung geben, ob die Angelegenheit bei Ihnen angekommen und in Bearbeitung ist?

Wann ungefähr wäre bitte mit einer Antwort zu rechnen?

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

Datum:

10. April 2018, 21:46 Uhr

Von:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Mail@Schaechtele.net

Re: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Speidel,

ich bin schlicht noch nicht dazu gekommen! Ich war mit den Herausforderungen der Karwoche und der Ostern gut beschäftigt, danach habe ich mir ein paar Tage Urlaub gegönnt. Es kann auch noch etwas dauern, wenn zu den zahlreichen Aufgaben auch noch Auskünfte dazukommen. Die Aufgabe im Rundfunkrat kommt ja zu meiner beruflichen Tätigkeit dazu.

Ich muss Sie also noch um etwas Geduld bitten und bitte um Verständnis.

Freundliche Grüße,
Traugott Schächtele

Datum:

10. April 2018, 21:51 Uhr

Von:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Mail@Schaechtele.net

Re: Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR – nachgehakt

Sehr geehrter Herr Speidel,

darf ich noch fragen, in welcher Eigenschaft Sie die Antworten erbitten - im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit, als Kritik an der (von mir ja nicht zu verantwortenden) Aufwandsentschädigungen, als Infobitte der Kirche - Sie sagen, Sie fragen als Mitglieder der württembergischen Landeskirche - ? Dazu: Was haben Sie mit den Antworten vor?

Ich bin gespannt für die Klärung des Hintergrunds Ihrer Fragen.

Freundliche Grüße,
Traugott Schächtele

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Bemerkung:

Die E-Mail wurde einzeln an die Rundfunkrätin und Oberkirchenrätin Karen Hinrichs und Rundfunkrat und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele versandt und unterscheidet sich nur in der jeweiligen Anrede am Anfang und innerhalb der E-Mail. Zur besseren Übersicht sei hier nur die E-Mail an Dr. Traugott Schächtele aufgeführt.

Datum:

20. März 2018, 17:49 Uhr

An:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de
Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Fragen zu Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat beim SWR

Sehr geehrter Herr Dr. Schächtele,

Sie sind Rundfunkrat der badischen Landeskirche beim SWR – und diesbzgl. auch für die württembergische Landeskirche zuständig.

Als Mitglied der württembergischen Landeskirche habe ich dazu bitte einige Fragen:

1) Der Rundfunkbeitrag für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks steht seit seinem Bestehen in heftiger Kritik. Eine Abgabe auf eine Art Grundbedürfnis wie das »Wohnen« für sehr viel und sehr teure Unterhaltung und ein wenig politisch gesteuerten und korrekten Journalismus. Der Rundfunkbeitrag wird im Volksmund auch gerne als Zwangsbeitrag oder gar als Schutzgeld bezeichnet.
– Wie steht die evangelische Kirche zum Rundfunkbeitrag?
– Was würden Sie jemandem raten, welcher den Rundfunkbeitrag aus Gewissensgründen ablehnt?

2) Die Rundfunkräte gliedern sich in mehrere politische Bereiche, linke und rechte Ausrichtung (»rot« und »schwarz«) und eine »graue«, auch von »lila« war schon zu lesen – die sog. »Freundeskreise«.
– Zu welchem Freundeskreis gehören Sie als Vertreter der evangelischen Kirche?
– Und warum zu dem von Ihnen benannten und nicht zu einem der anderen?

3) Die württembergische Landeskirche lehnt im Gegensatz zur badischen die Segnung homosexueller Paare und damit eine implizite Gleichsetzung homosexueller Beziehungen mit der Ehe aus Mann und Frau ab, gemäß ihres Synodalbeschlusses im Herbst 2017. Ungeachtet der Meinung einzelner Pfarrer, die offizielle Position der württembergischen Kirche ist so und nicht anders. Im Rundfunkrat vertreten Sie beide Kirchen und somit zwei völlig gegensätzliche Positionen in dieser zentralen, theologischen und ethischen Frage im Bereich Ehe und Familie. Bei Abstimmungen im Rundfunkrat haben Sie keine separate Stimme für die eine oder andere Kirche und deren Position.
– Wie gehen Sie mit diesem offensichtlichen Interessenkonflikt um?
– Welche Auswirkungen hat das auf Ihre Arbeit im Rundfunkrat?

4) Als Rundfunkrat erhalten Sie vom SWR monatlich 600 EUR und zusätzlich für die Teilnahme an Sitzungen zwischen 75 EUR pro Sitzung oder 125 EUR pro Tag und mehreren Sitzungen am gleichen Tag (Stand 2013).
– Welcher zeitliche und finanzielle Aufwand steht hinter Ihrer Tätigkeit als Rundfunkrat und als Vertreter der Evangelischen Kirche in Baden und in Württemberg?
– An wievielen Sitzungen nehmen Sie pro Jahr teil?
– Wie werden diese »Aufwandsentschädigungen« steuerlich behandelt?

Ich bedanke mich im voraus für Ihre Antworten und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Tobias Speidel

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Datum:

20. Dezember 2017, 21:44 Uhr

An:

Pfrin. Dr. Lucie Panzer Lucie.Panzer@Kirche-im-SWR.de, Lucie.Panzer@ELk-Wue.de

Kopie:

Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele Traugott.Schaechtele@EKiBa.de
Oberkirchenrätin Karen Hinrichs Karen.Hinrichs@EKiBa.de

Kirche unterstützt Unrecht der »Rundfunkmafia«

Sehr geehrte Frau Dr. Panzer,

vor einiger Zeit lief mir Ihr Text auf »Kirche-im-SWR.de« vom 19.11.2017 über den Weg:

»Menschen werden zu Opfern, weil sie unterliegen im Kampf um Gebiete und Bodenschätze, im Kampf um Macht und Geld. Elend und Hunger und Wut und Gewalt sind die Folge. [...] Irgendwie bin ich doch mitverantwortlich für die vielen Opfer. Weil ich nichts dagegen tue.«

Sie erzählen in Ihrem Text etwas von Opfern, Unrecht und Mitverantwortung, und daß sie nichts dagegen unternehmen würden. Da Ihnen das Unrecht rund um die Finanzierung des SWR schon lange bekannt ist, könnten Sie doch Ihre Rede selber in Ihrem Bereich des Rundfunks in die Praxis umsetzen und das Unrecht des Zwangsbeitrags zur Sprache bringen.

Vielleicht 90 % Unterhaltung und 10 % mittelmäßiger i.d.R. linkstendenziöser Journalismus wird durch eine Art Schutzgeld finanziert. Wenige bereichern sich mit überzogenen Gehältern und komfortablen Pensionen. Viele andere werden dafür drangsaliert. Die Vertreter der Evangelischen Kirchen in Baden und Württemberg spielen fröhlichfeige mit.

Sie schreiben: »Auf Ansprüche verzichten. Schulden erlassen! Menschen in Not helfen.«

Wasser predigen und Wein trinken: Als ersten praktischen Schritt – warum verzichten Sie und Ihre Kollegen einschließlich der Kollegen in den Rundfunkräten nicht auf die Aufwandsentschädigungen des SWR. Also das Geld, welches anderen zwangsweise abgenommen wird? Dieses Geld bewußt ablehnen und nicht annehmen, ein Zeichen setzen? Und öffentlich machen?

Vermutlich wird vielen die Weihnachtsfreude verleitet, weil sie Ärger mit Verwaltungsgerichten haben, die das Recht beugen, oder mit rücksichtslosen Gerichtsvollziehern, welche in Wohnungen einbrechen, arglose Menschen in den Knast einbuchten und deren Konto pfänden?

Es ist an der Zeit, daß öffentlich wird, wie lauwarme Geistliche einer lauwarmen Kirche mit lauwarmen Worten und mit ihrem sicheren Kirchenbeamtensold sich am Unrecht der »Rundfunkmafia« mitschuldig machen und dafür »mitverantwortlich« sind.

Ende November wurde bekannt, daß einer 77-jährigen elffachen Mutter, die weder Fernseher noch Radio gehabt haben soll, wegen des Rundfunkbeitrags die Rente gepfändet werden soll:

https://www.heise.de/tp/features/Rentnerin-buendelt-Zorn-gegen-ARD-und-ZDF-3905896.html

Wismar mag weit weg sein, aber wie wäre ein kurzer Telefonanruf beim SWR-Justitiar Dr. Hermann Eicher wegen dem bekannt gewordenen Fall, daß einer behinderten Familie der ermäßigte Beitrag nicht gewährt wird?

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25055.0.html

Menschen werden ihres Eigentums beraubt. Die Kirche und Sie nutzen das für die Verbreitung Ihrer frommen Reden.

Ist das nicht herrlich zynisch?

Grüße
Tobias Speidel

Bemerkung:

An dieser E-Mail war auch die E-Mail vom 13.12.2017 an Pfarrerin Dr. Lucie Panzer angefügt, so daß die Rundfunkräte Hinrichs und Schächtele darüber informiert sind.

Auf diese E-Mail erfolgte weder eine Antwort noch eine Stellungnahme seitens der Herrschaften Panzer, Hinrichs oder Schächtele.
(Stand Oktober 2018)

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Datum:

13. Dezember 2017, 18:57 Uhr

An:

Pfrin. Dr. Lucie Panzer Lucie.Panzer@Kirche-im-SWR.de, Lucie.Panzer@ELk-Wue.de

Unser Telefongespräch zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Sehr geehrte Frau Dr. Panzer,

vielen Dank für das Telefongespräch am Di., 28.11.2017.

Als Gesprächsnotiz und meinen persönlichen Eindruck werde ich folgendes mitnehmen:

Sie sind der Überzeugung, daß der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form für eine Unabhängigkeit des Rundfunks sorge. Die Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts nutze das »Drittsenderecht«, mit dem eine Landesrundfunkanstalt Sendezeiten bereitstellen müsse.

Nebenbei bedauern Sie, daß Muslimen dies nicht vergönnt sei, also Angehörigen einer Religion wie dem Islam, dessen religiösen und gesellschaftlichen Werte größtenteils diametral zu den unsrigen freiheitlichen, christlichen und demokratischen Werte in Deutschland stehen.

Dagegen ist längst ein Vertreter des Islam im Rundfunkrat und das »Wort zum Freitag« wurde beim SWR schon vor vielen Jahren eingeführt.

Sie behaupten, daß eine Regierung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nichts zu melden habe. Dem Einwand, daß sich Vertreter von Politik und Regierung und – soweit mir bekannt in einem Fall – sogar der Justiz in Gremien der Landesrundfunkanstalten finden und die von Ihnen behauptete Unabhängigkeit nicht gegeben ist, hatten Sie nichts entgegenzuhalten. Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird von Politik und Regierung direkt geregelt und von und auf Kosten des Staates sichergestellt bis hin zu Vollstreckungen durch Gerichtsvollzieher und Polizei.

Sie sind der Meinung, daß reine Informations- und Magazinsendungen nicht angeschaut würden, weil dergleichen zu langweilig wäre. Deswegen seien die Unterhaltungssendungen wichtig. Auch Informationssendungen würden immer mehr Unterhaltungsanteile beinhalten, sonst würden sie auch nicht angeschaut werden. Die Leute seien nun mal so.

Das mag vielleicht so sein. Warum dafür aber ein Rundfunkbeitrag eingetrieben werden muß, daß diese Leute die Unterhaltungssendungen sehen und die Informations- und Magazinsendungen doch nicht, haben Sie nicht einleuchtend erläutern können.

Weswegen reine Unterhaltungssendungen wie Tatorte, sehr teure Serien wie »Babylon Berlin« oder Fußballmillionäre von einer in Sippenhaft genommenen Solidargemeinschaft finanziert werden müssen und sich mit Ihnen die Evangelische Kirche dahinter stellt, konnten Sie nicht glaubhaft begründen.

Web-Seiten wie

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/board,6.0.html

sind Ihnen als im Bereich Rundfunk und Fernsehen tätige Pfarrerin sicherlich bekannt und geben mit den dort veröffentlichten Pressemeldungen als eine Art Pressespiegel einen guten Überblick über die Vorgänge rund um die »Rundfunkmafia«.

Ich fasse zusammen:

Sie halten es für richtig und geboten, daß die Kirche für ihre Verkündigung eine Infrastruktur nutzt, deren Finanzierung letztlich auf der Eintreibung einer Art Schutzgeld, Gewaltandrohung und Gewaltanwendung beruht – Pfändung, Beugehaft und die Vernichtung der persönlichen Existenz. Für die Nutzung dieser Infrastruktur erhalten Kirchenvertreter sogar einen Teil des eingetriebenen Geldes, auch wenn das nur »Aufwandsentschädigungen« und relativ geringe Beträge sind. Aber sie nehmen es an. Dagegen zeigt die Realität, daß die Finanzierung dieser »Rundfunkmafia« offensichtlich juristisch streitig und klar moralisch verwerflich ist. Sie als Pfarrerin Dr. Lucie Panzer halten diese Art der Finanzierung für korrekt.

Grüße
Tobias Speidel

Bemerkung:

Auf diese E-Mail erfolgte weder eine Antwort noch eine weitere Stellungnahme seitens Pfarrerin Dr. Lucie Panzer.
(Stand Oktober 2018)

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Telefonanruf bei:

Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen, Pfarrerin Dr. Lucie Panzer

Anfrage über die Finanzierung von kirchlichen Sendungen wie »Das Wort zum Sonntag«

Die Intention der Anfrage richtete sich auf die Zusammenarbeit zwischen Kirche und öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Wer bezahlt wen, wenn Vertreter der Kirche z.B. beim SWR auftreten?

Zuerst erfolgte ein Telefonanruf beim Oberkirchenrat in Stuttgart. Dort wurde auf das Evangelische Medienhaus in Stuttgart verwiesen, seltsamerweise mit der Telefonnummer des Redaktionsleiters Radio. Von dort erfolgte eine interne Weiterleitung an die evangelische Beauftragte für den SWR im Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen Pfarrerin Dr. Lucie Panzer. Die Position und Funktion von Pfrin. Dr. Lucie Panzer war dem Autor während des Telefongesprächs nicht bekannt.

Gleich zu Beginn des Gesprächs rutschte dem Autor der Begriff »Rundfunkmafia« heraus. Das wollte Pfrin. Panzer nicht stehen lassen. Jedoch konnte sie der Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk kaum etwas entgegen halten.

Der Gesprächsinhalt und der hinterlassene Eindruck wurde in einer E-Mail vom 13.12.2017 an Pfrin. Dr. Lucie Panzer zusammengefaßt.

Bemerkung:

Erst nach dem Anruf fand der Autor heraus, mit wem er gesprochen hatte. Einer »evangelischen Beauftragten« für den SWR sollte ein Mindestmaß an Fachkompetenz rund um die Diskussion über die Daseinsberechtigung einer »Rundfunkmafia« unterstellt werden können. Die Dame hat entweder keine Ahnung, ist in ihrer Position also fehl am Platz, oder ideologisch verblendet und ignoriert deswegen mutwillig alles, was nicht ins eigene harmonisierte Weltbild paßt, oder sie ist schlicht eine Heuchlerin.

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